3 Dezember 2020

Neste: Herstellung von Hochleistungsmaterialien aus nachhaltigen Rohstoffen – Strategische Partnerschaft mit DSM

Kooperation mit Neste soll den Umstieg auf alternative, nachhaltige Rohstoffe bei DSM beschleunigen

Royal DSM, das in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und nachhaltige Lebensweise tätig ist, gab heute seine neue strategische Partnerschaft mit Neste, weltweit tätigem Hersteller von erneuerbarem Diesel und nachhaltigem Flugzeugtreibstoff, bekannt. Diese Partnerschaft soll die Herstellung von Hochleistungspolymeren ermöglichen. Dies ermöglicht es DSM und seinen Kunden, die Kohlenstoffbilanz der eigenen Produkte zu reduzieren und gleichzeitig die Branche bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.

Im Rahmen der neuen strategischen Zusammenarbeit wird DSM Engineering Materials damit beginnen, einen erheblichen Teil der fossilen Rohstoffe, die bisher für die Herstellung des Hochleistungspolymer-Portfolios eingesetzt wurden, durch Rohstoffe zu ersetzen, welche aus recycelten Kunststoffabfällen und/oder 100 Prozent biobasierten Kohlenwasserstoffen hergestellt wurden. Diese Polymere werden beispielsweise in der Automobil-, Elektronik- und Verpackungsbranche eingesetzt.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, zeitnah mehrere tausend Tonnen fossile Rohstoffe bei der Herstellung von Polymeren durch alternative, nachhaltige Rohstoffe zu ersetzen: Kohlenwasserstoffe auf biologischer und Kunststoffabfallbasis.

Neste stellt seine biobasierten Kohlenwasserstoffe vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen wie Alt-, Restölen und verschiedenen Fetten her. Bei der Herstellung von Rohstoffen aus Kunststoffabfällen konzentriert sich Neste auf Kunststoffe, die nicht mechanisch recycelt werden können und bislang zur Verbrennung und Deponierung bestimmt waren.

Da die Produkte von Neste ein Drop-in-Ersatz für allgemein verwendete fossile Rohstoffe in der Polymerproduktion sind, eignen sie sich für bestehende Produktionsinfrastrukturen und ermöglichen es DSM, mit den bestehenden Verfahren nachhaltigere Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität herzustellen.

Alle chemisch recycelten und biobasierten Materialien in der Wertschöpfungskette sollen die weltweit anerkannte ISCC Plus-Zertifizierung haben und es bedarf somit keiner erneuten Qualifizierung.

Die neue strategische Zusammenarbeit unterstreicht das starke Engagement beider Partner für eine Kreislaufwirtschaft, indem sie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zusammenarbeiten und der wachsenden Nachfrage der Verbraucher, der Gesellschaft und der Regulierungsbehörden nach nachhaltigeren Kreislauflösungen gerecht werden.

Source: Plasticker, 2020-11-27.

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