7 April 2021

Nachhaltigkeitsprämie Wald

Die anhaltende Trockenheit seit dem Jahr 2018 hat auf 285.000 Hektar so große Schäden hinterlassen, dass sie wiederbewaldet werden müssen

Stabile, naturnahe Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung schützen das Klima, sichern die Biodiversität und sind der wichtigste Erholungsort der Deutschen. Sie liefern den klimafreundlichen Rohstoff Holz und sichern Arbeit und Einkommen.

In vielen Wäldern Deutschlands haben extreme Trockenheit und Hitze, gefolgt von massivem Borkenkäferbefall, zu großen Waldschäden geführt. (Bild: BMEL 2020)

In vielen Wäldern Deutschlands haben extreme Trockenheit und Hitze, gefolgt von massivem Borkenkäferbefall, zu großen Waldschäden geführt. (Bild: BMEL 2020)

Extremer Wassermangel und massiver Borkenkäferbefall sowie Stürme und Waldbrände haben jedoch in den letzten Jahren zu großen Schäden in den deutschen Wäldern geführt. Die anhaltende Trockenheit seit dem Jahr 2018 hat auf 285.000 Hektar so große Schäden hinterlassen, dass sie wiederbewaldet werden müssen. Gleichzeitig haben die Kalamitäten seit Herbst 2017 bei Nadelstamm- und Industrieholz einen deutlichen Rückgang der Holzpreise zur Folge. Die Märkte sind von einem kaum noch absetzbaren Überangebot geprägt. Damit steht die heimische Forst- und Holzwirtschaft vor immensen Herausforderungen. Angesichts dieser Entwicklungen ist es gleichzeitig von zentraler Bedeutung, Wälder insgesamt langfristig auf den Klimawandel einzustellen.

Für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder stellt die Bundesregierung über das Konjunktur- und Zukunftspaket 500 Mio. Euro an Hilfen für die Waldbesitzer in Form einer flächenwirksamen Prämie zur Verfügung. Die „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ kann von privaten und kommunalen Waldeigentümern bei der FNR beantragt werden. Alle erforderlichen Informationen und Unterlagen stehen auf der Seite www.bundeswaldpraemie.de/ zur Verfügung.

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Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V., Pressemitteilung, 2021-03-01.

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