10 November 2020

Biobasierte Schmierstoffe in der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung

Wenn biobasierte Schmierstoffe durch einen Unfall oder systembedingt in die Umwelt gelangen, bauen diese sich in überschaubaren Zeiträumen ab

Der öffentliche Sektor setzt in umweltsensiblen Bereichen wie z. B. bei der Grünflächenpflege, im ÖPNV, im Hoch- und Tiefbau sowie im Küstenschutz in erheblichem Maß Schmierstoffe ein. Hier sollte er eine Vorreiterrolle beim Wechsel von herkömmlichen Schmierstoffen auf biobasierte Schmierstoffe spielen. Wenn biobasierte Schmierstoffe durch einen Unfall oder systembedingt in die Umwelt gelangen, bauen sie sich in überschaubaren Zeiträumen ab und schädigen sensible Ökosysteme nur sehr eingeschränkt.

In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt „Biobasierte Schmier- und Verfahrensstoffe in der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung – Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen“ werden Informationsangebote für die öffentliche Hand erarbeitet, die diesen Wechsel unterstützen sollen. Das Projekt der TAT Technik Arbeit Transfer gGmbH in Rheine in Kooperation mit der RWTH Aachen unterstützt den Dialog zwischen Anbietern und Anwendern sowie weiteren relevanten Stakeholdern.

Informationen rund um das Projekt

Projektdatenbank der FNR: https://www.fnr.de/index.php?id=11150&fkz=22015217 und https://www.fnr.de/index.php?id=11150&fkz=22001318,

Projektseite des TAT Rheine: https://tat-zentrum.de/projekte_noebio.html

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Pressemitteilung, 2020-11-02.

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