13 November 2012

Zukunftsängste in der Ökosprit-Branche

Ölkonzern BP hat Pläne für die erste großindustrielle Cellulose-Ethanol-Produktionsstätte in den USA auf Eis gelegt

350 Millionen US-Dollar sollte die Anlage kosten und bis zu 136 Millionen Liter Treibstoff aus stark zellulosehaltiger Biomasse im Jahr herstellen: Die neue BP-Produktion im amerikanischen Highlands County in Florida war nicht gerade klein geplant. Es wäre die erste großindustrielle Cellulose-Ethanol-Fertigung in dem Land gewesen. Doch der Ölkonzern hat sich mittlerweile entschlossen, das Projekt aufzugeben, bei dem unter anderem aus Pflanzen- und Holzabfällen, Stroh und Gräsern Ökosprit hergestellt werden sollte, der die Nahrungsmittelproduktion im Gegensatz zum herkömmlichen Mais-Ethanol nicht tangiert.

BP hatte bereits damit begonnen, eine über 8.000 Hektar große Farm aufzubauen, die Teile des Rohstoffs für die Treibstoff-Produktion liefern sollte. Dazu gehörte eine Form von Zuckerrohr mit besonders großem Biomasse-Anteil. Noch im vergangenen Jahr hatte der Chef von BP Biofuels das Projekt als Beweis dafür gewertet, dass die Cellulose-Ethanol-Technik endlich Wirklichkeit werde. “Ein neuer globaler Rohstoff entsteht.”

…Vollständiger Text: m.heise.de/tr/artikel/Zukunftsaengste-in-der-Oekosprit-Branche-1743915.html

Tags: Cellulose-Ethanol-Technik, Großanlage, Investitionen, Mais-Ethanol-Branche, Enzyme, Mikroorganismen

Source: Technology Review, 2012-11-13.

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