12 Februar 2008

Zukunft für Hanfwerkstoff “Hempstone” in Europa?

Investoren für Ausbau der Produktion in Österreich gesucht

Die heimische Produktion und Verarbeitung des Materials “Hempstone”, eines biologischen Werkstoffs aus Hanf ohne chemische Zusätze oder Bindemittel, will der Wiener Emanuel Obi vorantreiben.
Die Produktpalette soll von Möbel über Musikinstrumenten, Schmuck und Knöpfe für Hanfmoden bis hin zu Kunstobjekten reichen.

Die erste Serie der so genannten “Hempstone Arts” soll eine Schmuckkollektion sein. Das erste Objekt stellt ein Hanfblatt dar – hergestellt aus Hanfzellulose. Abbildungen einiger Prototypen sind auf der Internetpattform “MySpace”(www.myspace.com/emanuelobi) veröffentlicht.

“Hempstone” wurde von der österreichichen Firma Zellform (Martin Ernegg, Robert Pramsteidl und Horst Döpfner) entwickelt. Zwar musste das Unternehmen inzwischen Insolvenz anmelden. In Österreich existiert jedoch weiterhin eine kleine Produktionsstätte, welche großteils aus der ursprünglichen Prototypanlage von Zellform besteht. Obi sucht nach Investoren, um die Anlage und die Produktion von Hempstone in Österreich auszubauen und voranzutreiben. Zu den Partnern des Vorhabens zählen unter anderem Norbert Schmid, der mit seiner Firma Drumparam bereits im Vertrieb von Trommeln aus Hempstone aktiv ist, und Martin Ernegg, der Hempstone in Australien unter dem Markennamen Zelfo produziert und vertreibt.

Kontakt
Emanuel Obi
E-Mail: eobi@gmx.net
Tel.: 0043-699-81 25 48 15

(Vgl. Meldungen vom 2007-02-06 und 2006-01-13.)

Source: Emanuel Obi, 2008-02-12.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email