4 Februar 2004

ZMP: Holzeinschlag nach Bundesländern 2002

Holzeinschlag2002

Fast 42,4 Millionen Kubikmeter Holz haben die Waldbesitzer in Deutschland im Forstwirtschaftsjahr 2002 zu Boden gebracht, die drittgrößte Menge seit der Wiedervereinigung. Nur 1990 und 2000 war der Einschlag aufgrund schwerer Orkanschäden noch höher gewesen. Das meiste Holz wird regelmäßig in Bayern gefällt, Baden-Württemberg folgte in der Statistik normalerweise dicht dahinter. 2002 fiel in Bayern mit über 13 Millionen Kubikmetern aber mehr als doppelt so viel Holz an wie in Baden-Württemberg, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass im Privat- und Körperschaftswald Bayerns zuvor beachtliche Mengen nicht erfasst worden waren.

Einschlag nach Bundesländern

Jeweils rund 40 Prozent des Holzeinschlags in Deutschland kommen aus dem Privatwald und aus dem Staatswald, 20 Prozent aus Körperschaftsforsten. Annähernd 50 Prozent des gesamten Holzeinschlags entfielen 2002 auf Nadelstammholz, weitere acht Prozent auf Laubstammholz; der Rest war Industrieholz.

Source: ZMP-Marktgrafiken vom 2004-01-19.

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