12 Oktober 2005

WPC mit dem bewährten PAPENMEIER Misch-und Aufbereitungssystem

Es gibt seit einiger Zeit eine neue Produktgruppe im Kunststoffbereich: Wood Plastics Composites (WPC) – eine ideale Kombination aus Restmaterialien nachwachsender Rohstoffe – Holz in Form von Mehl , Spänen und Pellets, oder z.B aus landwirtschaftlicher Produktion ohnehin anfallende “wertlose” Lignostoffe – und diversen Polymeren sowie meist auch Additiven.

Die zur WPC-Herstellung geeigneten Holzarten und Formen (Holzmehl, Späne, Fasern, Pellets etc.) oder ähnliche Stoffe, wie z.B. Getreideschalen, Hanf oder Stroh erfüllen meist nicht die Anforderungen an konstante Feuchte, ähnliche Oberflächenbeschaffenheit, relativ gleichmäßige Form und möglichst einheitliche Grösse und eignen sich in dieser Form also nicht für die direkte Extrusion.

Besonders die naturgemäß hohe Feuchte des Holzes (ca. 15%) und/oder die ungleichmäßige Verteilung der Feuchte im Material sind ein Hemmnis für gleichmäßiges Extrudieren und erhöhen zudem den Energieverbrauch durch den zeitgleich verlaufenden Entfeuchtungsprozess.

Mit dem bewährten PAPENMEIER Misch-und Aufbereitungssystem wird sichergestellt, das ein zuverlässiges Coaten der Holzkomponenten zur Erzielung eines gut formbaren Holz- Polymer- Compounds erfolgt.

Dieser zwischengeschaltete Prozess im PAPENMEIER Heiz-/Kühlmischer hat direkte Auswirkungen auf das Produkt und den Prozess:

  • Restfeuchten von unter 1%
  • Homogenität des Compounds
  • Stressfreies Mischen – kein Mahleffekt
  • Freie Rohstoffwahl
  • Freie Rezeptierung
  • Flexible Umstellung der Verfahrensweise
  • Flexible Umstellung der Komponentenzugabe

indirekte Auswirkungen auf das Produkt und den Prozess:

  • Verbesserung der Profiloberfläche
  • Lagerfähigkeit des Produkts
  • Ungebundene Lieferantenwahl
  • Bauart des Extruders

Gerade der Punkt “Restfeuchte” ist von grossem Interesse: durch die Homogenisierung des Mischgutes und die reduzierte Restfeuchte wurde eine Erhöhung des Extruderausstoßes von 20% erzielt.

Natürlich darf die wirtschaftliche Betrachtung der Mehr-Investition für den zusätzlichen Prozess-Schritt nicht fehlen – vereinfachte Extruderbauarten, höherer Ausstoß, bessere Lagerfähigkeit des Produkts und nicht zuletzt eine Produktqualität, die verbesserte Profiloberflächen und stabilere Eigenschaften des Extrudates ermöglichen sind jedoch Argumente, die sich auch rechnen lassen.

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag aus “Wägen, Dosieren, Mischen” (Prof. G. Vetter, Uni Erlangen und Dipl.-Ing. Hans Dieter Hullmann 2005 04): Innovative, umweltfreundliche Applikationen bewährter Misch- und Aufbereitungs-Systeme für neue Werkstoffgruppen in der Kunststoffindustrie (PDF-Download)

Gebr. Loedige Maschinenbau GmbH
Hans-Dieter Hullmann Dipl. Ing.
Elsenerstr. 7-9
D – 33102 Paderborn
Tel.: +49 (0)5251) 309 313
Fax: +49 (0)5251) 309 323
mailto: Hullmann@loedige.de

Source: Pers. Mitteilung von Dipl.-Ing. Hans Dieter Hullmann vom 2005-10-10.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email