12 April 2006

WPC im Möbelbau brauchen bessere Oberflächen

Die Abrieb- und Kratzfestigkeit von WPC liegt etwa zwei Prüfklassen unter den Anforderungen nach DIN 4 554 bzw. RAL

Um den Absatz und die Verbreitung von WPCs in Europa zu verbessern, ist es notwendig, für diese weitere Einsatzgebiete zu erschließen und dabei das europäische Anspruchsniveau auf bestimmte Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen.

Es ist daher notwendig, dass das Erscheinungsbild der WPC-Oberfläche mit denen der meist beschichteten Holzwerkstoffe übereinstimmt bzw. harmoniert. Eine Oberflächenbeschichtung scheint somit zwingend.

Autor Matthias Weinert hat die Chancen für WPC in der Möbelherstellung untersucht. Sein Fazit: Ohne innovative Beschichtungslösungen mit Folien, Flüssig- und Pulverlacken ist an einen Einsatz im Möbelbau kaum zu denken.

Weinert ist Mitarbeiter im Ressort Werkstoff- und Produktqualität am Institut für Holztechnologie in Dresden. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag des Autors während des “Ersten deutschen WPC-Kongresses” in Köln am 8. und 9. November 2005 in Köln.

Der komplette Beitrag steht hier zum Download bereit.

(Vgl. Meldungen vom 2006-03-22 und 2005-11-17.)

Source: Holz Zentralblatt Nr. 14, mit freundlicher Genehmigung des Autors, vom 2006-04-07.

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