20 November 2013

Workshop “WPC zum Anfassen”

Fortbildung im Rahmen des Fünften Deutschen WPC-Kongresses am 10. und 11. Dezember in Köln

Der Workshop bietet Architekten, Anwendern und Händlern von Terrassendielen und Fassaden-Elementen aus Wood-Plastic-Composites (WPC) eine Fortbildung im Rahmen des Fünften Deutschen WPC-Kongresses am 10. und 11. Dezember im Maritim-Hotel in Köln.

House

Fassade aus WPC, Quelle: Werzalit

Beide Kongress-Tage sind als Fortbildung für Architekten von der Architektenkammer NRW anerkannt (Details: www.wpc-kongress.de/programm). Der Workshop „WPC zum Anfassen“ findet am 11. Dezember von 13:30 bis ca. 16:00 Uhr statt und kann als Einzelveranstaltung gebucht werden: www.wpc-kongress.de/registration

In einem interaktiven Workshop erfahren Interessierte an Hand von Musterterrassen und Filmen wie ein Terrassenboden fachgerecht verlegt wird, vom Untergrund bis zur Montage, von der Beleuchtung bis zum Zubehör. Das Programm, bestehend aus Impuls-Vorträgen und Vorführungen, wird von Dr. Asta Eder und Dr. Hans Korte moderiert. Die Teilnehmer haben während des ganzen Nachmittags die Möglichkeit, den anwesenden Experten Fragen zu stellen.

Das Workshop-Programm beginnt mit einer Einführung in die Ökonomie und Ökologie der WPC-Terrasse von Dr. Asta Eder (Asta Eder Composites Consulting), wobei Aspekte wie Kosten und Lebensdauer, aber auch die Erwartungshaltung der Terrassenkäufer und kaufrelevante Kriterien beleuchtet werden. Auch wird auf die Erfolgsgeschichte von WPC als neues Material in europäischen Gärten eingegangen.

Model

Verkaufsdisplay für
WPC-Unterkonstruktion,
Quelle: Karle & Rubner

Der fachgerechte Aufbau einer WPC-Terrasse wird von Günther Rubner, Geschäftsführer und Inhaber von Karle & Rubner, an Hand eines Verkaufs-Displays dargestellt. Diese Displays stellen eine praktische Art dar, im Handel die verschieden Möglichkeiten der Unterkonstruktion einer WPC-Terrasse, mit Stelzenlager oder ohne, vorzuführen. Herr Rubner wird auch unterschiedliche Lösungen zur Beleuchtung und Dichtung der Terrasse vorstellen.

Jörg Golombek, Forschungs-Leiter der Firma Werzalit, wird die Teilnehmer an die Besonderheiten der Terrasse, Fassade und des Sichtschutzes aus WPC im Vergleich zu einer herkömmlichen Holz-Variante heranführen. Die Verlegung großer Bodenflächen auf besonderen Unterkonstruktionen bei bauaufsichtlich zugelassenen Bodenbelägen und/oder Flachdächern stellt dabei die besondere Herausforderung für den Fachmann für Montage und Planung dar. Die WPC-Varianten Vollprofil und Kassettenprofil als Alternative zum Hohlprofil werden anschaulich dargestellt.

Floor


Terrassen-Kassetten aus WPC,
Quelle: Werzalit

Umrahmt wir der Nachmittag von praktischen Filmvorführungen und von Präsentationen von weiteren WPC-Produkten zum Anfassen. Unter anderem wird Herr Hiendl von der Firma Hiendl das Montageprofilsystem aus dem Biowerkstoff Hiendl NFC® als nachhaltige Alternative zu Aluminium-Profilen vorführen. Um aufzuzeigen, welche Produkte sich noch aus WPC herstellen lassen, wird auch eine aus WPC gefertigte E-Gitarre vorgestellt. Die Besucher können sich so davon überzeugen, dass WPC nicht nur gut aussieht sondern auch richtig gut klingen kann.

Table

Möbel aus WPC,
Quelle: Fraunhofer WKI

Maria Brodel vom Fraunhofer WKI präsentiert schließlich Möbel aus WPC, die mittels Klebtechnik gefügt werden. Das Kleben erlaubt ein wirtschaftliches Fügen der WPC-Elemente vor Ort (z.B. auf Baustellen) und bietet durch nicht sichtbare Klebverbindungen optische Vorteile gegenüber Verschraubungen. Zudem wird eine neue Designfreiheit z. B. im Fassaden-, Möbel- und Terassenbau gewonnen.

Source: nova-Institut, Pressemitteilung, 2013-11-19.

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