11 November 2014

Wintershall präsentiert sich auf der ADIPEC

Eigener Stand bei größter Öl- und Gas-Konferenz im Raum Middle East

Kassel/Abu Dhabi. In der Region Middle East befinden sich etwa 50 Prozent der weltweiten Öl- und Gasreserven. Auch für Wintershall bekommt die Region eine immer größere Bedeutung: Seit 2010 baut das Unternehmen seine Präsenz in der Golfregion konsequent aus und ist auch dieses Jahr auf der ADIPEC, der „Abu Dhabi International Petroleum Exhibition and Conference“, vertreten.

Vom 10. bis zum 13. November 2014 präsentiert der größte deutsche, international tätige Erdöl- und Erdgasproduzent am eigenen Stand (Halle 6, Stand 6236) seine Aktivitäten und sein aktuell wichtigstes Forschungsprojekt made in Germany: Das Biopolymer Schizophyllan. Dieses zusammen mit der BASF entwickelte biologisch abbaubare Biopolymer soll den Entölungsgrad von Lagerstätten erhöhen. Lösungen für eine effizientere Nutzung der Öl- und Gasvorkommen sind auch in Middle East zunehmend gefragt. Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender der Wintershall, ist überzeugt: „Wir haben das Know-how und die Technologie, um in der Region als attraktiver Partner aufzutreten.“

Wintershall baut Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus

Mit der Beteiligung an der ADIPEC unterstreicht Wintershall die besondere Bedeutung der Region Middle East für die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Wintershall engagiert sich seit einigen Jahren verstärkt vor Ort und plant eine Ausweitung der dortigen Upstream-Aktivitäten. 2010 eröffnete das Unternehmen dafür eine regionale Repräsentanz in Abu Dhabi. Im Juni 2012 schloss Wintershall gemeinsam mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und der österreichischen OMV eine Vereinbarung über die Bewertung des Sauergas- und Kondensatfeldes Shuweihat. Als Betriebsführer setzt Wintershall auf höchste HSE-Standards und eine mehr als 40-jährige Erfahrung in der sicheren Entwicklung und Förderung aus Sauergasfeldern.

Experten präsentieren wichtiges EOR-Forschungsprojekt

Wintershall setzt besonders auf den Einsatz anspruchsvoller und neuer Technologien zur Erhöhung der Ausbeute aus Öl-Lagerstätten. Dabei hat das Unternehmen einen entscheidenden Vorteil im Wettlauf um technische Innovationen: Als 100-prozentige Tochter der BASF, dem weltweit führenden Chemieunternehmen, entwickeln die Unternehmen viele Innovationen gemeinsam. Das Biopolymer Schizophyllan ist das aktuell wichtigste Forschungsprojekt. Das von einem Pilz produzierte Biopolymer dickt Wasser an, das zur verbesserten Ölförderung in die Lagerstätte geleitet wird. Dies verspricht eine effektive und umweltverträgliche Nutzung maturer Ölfelder. Aktuell wird es in einem Ölfeld in Norddeutschland getestet. Dieses Forschungsprojekt wird von den Wintershall-Experten anschaulich und in außergewöhnlicher Umgebung direkt am Stand präsentiert.

Das Potential für die Wintershall-Technologie ist groß: Bislang wird weltweit etwa nur ein Drittel des verfügbaren Öls aus jeder Lagerstätte gewonnen. Würde dagegen die weltweite Förderrate durch Enhanced Oil Recovery (EOR) um nur 10 Prozent gesteigert werden, entstünde ein Potential, das dem Vierfachen der Reserven in Saudi-Arabien entspräche. Derzeit steuern EOR-Technologien nur etwa 1,5 Prozent zur globalen Ölproduktion bei. Den weltweit größten Output liefert dabei heute das Dampffluten, bei dem Erdöl durch heißen Dampf erwärmt wird. Auch Wintershall setzt dieses Verfahren seit über 30 Jahren erfolgreich in Deutschland ein.

 

Wintershall-Präsentationen auf der ADIPEC

Dienstag, 11. November 2014, 9:00 – 11:00 Uhr, Halle A

“Executive Plenary Session II: Technology and Sustainability”

Teilnahme: Rainer Seele, Wintershall-Vorstandsvorsitzender

Donnerstag, 13. November 2014, 13:00 Uhr, ADNOC-Stand

„Rise of Unconventional Gas: Gift or Threat“

Teilnahme: Uwe Salge, Leiter der Wintershall Aktivitäten in Middle East

Technical Sessions

Montag, 10. November 2014, 14:00 – 16:00 Uhr, Capital Suite 13

Session 16: Drilling and Completion Technology: Well Delivery

14:00 Uhr: “Applications of Wintershall Drilling Complexity Index (DCI) in the Well Delivery Process”

Teilnahme: J.H. Schamp, Wintershall

Dienstag, 11. November, 9:00 – 11:00, Capital Suite 7

Session 19: Field Development: New Technologies and Research & Development—IOR/EOR

10:00 Uhr: “Polymer Flooding with the Biopolymer Schizophyllan: Results from the First Year of Field Testing”

Teilnahme: B. Ernst, B. Leonhardt, A. Steigerwald, S. Reimann, O. Ogezi, Wintershall; F. Lehr, BASF SE

Dienstag, 11. November 2014, 11:30 – 13:30, Capital Suite 3

Session 26: Field Development: Field Development and Risk Management

12:30 Uhr: Life of Field Reservoir Surveillance and Optimisation Using Cased Hole Log Measurements

Teilnahme: E.A. Kaawan, Wintershall

Mittwoch, 12. November 2014, 15:00 – 17:00 Uhr, Capital Suite 7

Session 56: Field Development: Production Optimisation of Mature Fields

ePoster Station: Tail-End Oil Assets Revitalisation using Novel Artificial Lift Optimisation Strategy

Teilnahme: V. Elichev, Wintershall

Donnerstag, 13. November 2014, 14:00 – 16:00 Uhr, Halle A

Panel Session 8: Improving Hydrocarbon Recovery Factor: Why and How

Teilnahme: Martin Bremeier, Wintershall

 

Über Wintershall

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich bewusst auf Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent.

Wintershall. Wir fördern Zukunft.

Source: Wintershall, Pressemitteilung, 2014-11-06.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email