20 März 2017

Warum für Ihre automobilen Anwendungen europäische Hanffasern zum Einsatz kommen sollten

Versorgungssicherheit, Preisstabilität, Leichtbau, niedriger ökologischer Fußabdruck und zertifizierte Nachhaltigkeit

Im Jahr 2016 nahm die Anbaufläche für Industriehanf in Europa mehr als 33.000 ha ein, das sind mehr als dreimal so viel wie im Jahr 2011. Mit der Nachfrage nach Fasern und Samen steigt auch die Anbaufläche für Hanf. Hanffasern zählen zu den stärksten und nachhaltigsten Naturfasern auf der Welt. Sie werden vornehmlich für Bio-Verbundwerkstoffe in der Automotive-Industrie eingesetzt, als Dämmstoff und als Leichtpapiere. Fast alle Automobilkonzerne verwenden zur Verstärkung automobiler Innenbauteile bereits Hanffasern. Führende hanfverarbeitende Unternehmen aus den Niederlanden, Frankreich und Rumänien präsentieren zwölf Gründe, warum Sie den Einsatz europäischer Hanffasern für Ihre automobilen Anwendungen in Betracht ziehen sollten.

Versorgungssicherheit

Einer der bedeutendsten Gründe liegt in der Versorgungssicherheit. Der Besitz von Ackerland garantiert den Kunden aus dem Automobilbereich eine langfristige Versorgungssicherheit. Die Firma HempFlax besitzt Hanfanbauflächen in den Niederlanden und Rumänien, Cavac and Planète Chanvre sind Kooperativen moderner und effizient wirtschaftender Bauern in Frankreich.

Die Anbaugebiete befinden sich in den Niederlanden, in Deutschland, in Frankreich und in Rumänien. Die Ernten mögen auf Grund der Wetterbedingungen lokal zwar gefährdet sein, dies jedoch nie in allen Regionen zur selben Zeit. Verteilt liegende Anbaugebiete stellen für die Automobilindustrie eine langfristige Versorgung sicher.

Grafik 1: Hanfernte in Rumänien

Grafik 1: Hanfernte in Rumänien

Die Hanfanbauflächen nehmen mit der steigenden Nachfrage zu, sie haben sich seit 2011 mehr als verdreifacht (siehe Grafik 2). Eine weitere Ausdehnung des Anbaus und der Verarbeitung sind leicht möglich. In den vergangenen Jahrzehnten hat die europäische Hanfindustrie neue Ernte- und Verarbeitungstechniken entwickelt. Heute stehen, im Hinblick auf eine Ausdehnung der europäischen Hanfindustrie, moderne, effiziente und etablierte Technologien zur Verfügung. In allen der vier oben genannten Länder sind weitere Flächen vorhanden, die genutzt werden können, falls der Bedarf vor dem Monat März des betreffenden Jahres bekannt ist.

Grafik 2: Hanfanbaugebiete in der EU 2016 in ha (Quelle: EIHA 2016

Grafik 2: Hanfanbaugebiete in der EU 2016 in ha (Quelle: EIHA 2016)

Attraktive Preise

Preislich sind Hanffasern attraktiv, ihre Preise haben sich in den letzten zehn Jahren nur moderat entwickelt. Trotz hoher sozialer und ökologischer Standards sind europäische Hanffasern preislich konkurrenzfähig, und das sogar im Vergleich zu exotischen Importfasern. Zu verdanken ist dies der hocheffizienten Verarbeitungstechnik („total fibre line“), die in den vergangenen zwanzig Jahren exklusiv und angepasst an die europäische Hanfindustrie entwickelt wurde.

Mehrzweck-Nutzpflanze

Hanf ist eine echte Mehrzweck-Nutzpflanze. Er liefert Hanffasern, Hanfschäben für den Bereich Konstruktion und Tiereinstreu sowie Hanfsamen, die ein Öl mit einem überragenden wie einzigartigen Fettsäurespektrum und hochqualitative Proteine für die menschliche Ernährung liefern. Hanf gibt Rohstoffe für Industrie UND Ernährung.

Niedriger ökologischer Fußabdruck

Hanf weist einen niedrigen ökologischen Fußabdruck auf. Hanf kann ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden, er wächst schnell und zeigt sich gegenüber Krankheiten resistent. In Zeiten sich ausdehnender Monokulturen stellt der Hanf mit seinem hohen Fruchtfolgewert eine Bereicherung der Agro-Biodiversität und einen Zugewinn für den nachhaltigen Anbau dar. Weder chemische Zusätze noch Wasser sind notwendig, um aus Hanf seine Haupt- und Nebenprodukte Fasern, Schäben und Samen zu gewinnen. So weist die Produktion 1 Tonne Glasfaser einen THG-Fußabdruck von etwa 1,7-2,2 Tonnen CO2-eq auf, wohingegen 1 Tonne Hanffasern lediglich 0,5 – 0,7 Tonnen CO2-eq.

Erste Naturfaser mit ISCC PLUS Zertifikat für Nachhaltigkeit

Europäische Hanffasern sind die einzige Naturfaser für automobile Anwendungen, die eine etablierte Nachhaltigkeits-Zertifizierung aufweisen. Hanfstroh von der Firma HempFlax in den Niederlanden erhielt im Juni 2016 das ISCC-PLUS-Cert-DE110-75160108 Nachhaltigkeits-Zertifikat, andere Flächen und Produzenten durchlaufen gerade den Prozess der Zertifizierung. Die ISCC-Zertifizierung bescheinigt Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe in vielen industriellen Bereichen, einschließlich Automobil und Bau. Das Zertifikat bescheinigt, dass die Biomasse nicht auf Flächen mit hoher biologischer Vielfalt oder hoher Kohlenstoffspeicherung. Das Siegel zertifiziert eine gute landwirtschaftliche Praxis zum Schutz von Luft, Boden, Wasser, Land- und Menschenrechten und Arbeitsbedingungen.

Möchten Sie mehr über Industriehanf erfahren?
Laden Sie sich noch heute die vollständige Präsentation „Why you should use European HEMP FIBRES for your automotive applications” herunter:
http://bio-based.eu/media/2017/02/16-11-08-Hemp-Fibres-for-Automotive-Applications-medium.pdf

Wenden Sie sich direkt an die Hanferzeuger, um Hanffasern zu beziehen:

LogoCavacBiomatériauxCavac Biomateriaux, Le Fief Chapitre, F-85400 Saint Gemme La Plaine
Internet: www.cavac-biomateriaux.com
Tanguy Le Cunff, Sales Manager: t.lecunff@cavac.fr
Olivier Jadeau, Executive Manager: o.jadeau@cavac.fr

 

 

HEMPFLAX LOGO totaal KopieHempFlax Group, Hendrik Westerstraat 20-22 NL-9665 ZJ Oude Pekela
Internet: www.hempflax.com
Sales Manager: Mark Reinders: info@hempflax.com
Tel.: 0031 597 615516

 

 

Planète-Chanvre KopiePlanète Chanvre SAS, Bellevue RD 402, F-77120 AULNOY
Internet: www.planetechanvre.com
Sales Manager: Bernd Frank: info@bafa-gmbh.de, secretariat@planetechanvre.com
Tel.: 0049 7246 92575-0

 

 

 

Source: HempFlax Group, Pressemitteilumg, 2017-03-15.

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