11 Februar 2004

Wald und Forstwirtschaft – Energien für die Zukunft

Waldbesitzerpräsident beim Perspektivforum zum Ausbau der Bioenergie

“Im Wald und der Forstwirtschaft stecken Energie und damit Zukunft für unser Land. Es gilt, dieses Potenzial verantwortungsvoll, also nachhaltig zu nutzen,” sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), Michael Prinz zu Salm-Salm, am Rande seines Vortrages beim Perspektivforum “Ausbau der Bioenergie – im Einklang mit dem Natur- und Umweltschutz” des Bundesverbandes Bioenergie und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe am 10.2.2004 in Berlin.

Trotz des allerorten geäußerten Interesses an nachwachsenden Rohstoffen sei es bisher nicht gelungen, den Negativtrend bei den Betriebsergebnissen der Forstbetriebe zu stoppen. Selbst so ehrgeizige Vorhaben wie die Charta für eine verstärkte Holzverwendung verlören durch eine zögerliche Umsetzung an Wirkung.

“Wenn der Ausbau der Bioenergie bzw. der nachwachsenden Rohstoffe gelingen soll, muss das Holz bei der Novellierung des EEG angemessen berücksichtigt werden. Außerdem darf die Branche nicht durch die Pläne zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes verunsichert werden. Der Widerspruch ist offensichtlich: Zum einen der Wunsch nach Förderung Erneuerbarer Energien – das ist die Forstwirtschaft, die den nachwachsenden Rohstoff Holz bereitstellt – und zum anderen wachsende Begehrlichkeiten bei der Reglementierung der Waldbewirtschaftung. Das kann nicht gut gehen!”, so Salm.

(Vgl. Meldung vom 2003-12-16.)

Source: Pressemitteilung der AGDW zum Perspektivforum "Ausbau der Bionenergie" des Bundesverbandes Bioenergie und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe vom 2004-02-10.

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