18 November 2009

Wahl der Vogelkirsche zum Baum des Jahres 2010 prämiert biologische Vielfalt in deutschen Wäldern

Das wertvolle Holz widersteht Hitze und Trockenheit

Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) Georg Schirmbeck, MdB, gibt die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung “MENSCHEN FÜR BÄUME” und der Verein e.V./Kuratorium Baum des Jahres auf dem Gelände des Zoo in Berlin die Wahl der Vogelkirsche (Prunus avium) zum Baum des Jahres 2010 bekannt.

© Proplanta
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Mit der Wahl der Vogelkirsche zum Baum des Jahres 2010 prämiert “Mit der Wahl der Vogelkirsche wird eine Baumart geehrt, die als Beispiel dafür gelten kann, wie sich biologische Vielfalt, Erholungswert und Wirtschaftlichkeit durch eine verantwortungsvolle und nachhaltige Forstwirtschaft verbinden lassen”, sagte Präsident Schirmbeck, anlässlich der Ernennung. “In meinem Wald habe ich nach dem Sturm Kyrill Vogelkirschen gepflanzt, aber auch schon einige wertvolle Exemplare geerntet”, so Schirmbeck.

Die seit 1989 stattfindende Wahl zum Baum des Jahres hat 2010 zum Jahr einer von Natur aus seltenen, aber bedeutsamen Mischbaumart der heimischen Laubwaldgesellschaften gekürt. “Trotz ihrer Seltenheit am Aufbau der Wälder hat diese Baumart der Natur und uns Menschen eine Menge zu bieten”, so Schirmbeck. Blühende Kirschbäume sind im Frühjahr ein weithin sichtbarer Farbtupfer, die den Wald, Waldränder und Feldgehölze stimmungsvoll in Szene setzen. Während die schmackhaften Früchte und das leicht zersetzbare Laub Nahrungsgrundlage für viele Lebewesen im Ökosystem liefern, zählt das Holz der Vogelkirsche mit zum wertvollsten, das unsere heimische Forstwirtschaft liefert.

Die Pflanzung von Kirschen an für ihre Ansprüche geeigneten Waldstandorten und beim Aufbau von Waldrändern gehört seit langem zum festen Programm der Forstwirtschaft. Gerade auch an hochwertigen Spitzenprodukten im Möbel- und Innenausbau aus Kirschholz zeigt sich die Leistungsfähigkeit des heimischen Holzhandwerks und der Holzindustrie zusammen mit der Forstwirtschaft, die natürlichen und nachwachsenden Schätze unserer Natur bestmöglich in Wert zu setzen.

Source: Proplanta, Pressemitteilung, 2009-10-24.

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