25 Oktober 2009

Vorteilhafte EMPA-Ökobilanz für Thermoholz

Zahlreiche Umweltvorteile gegenüber Tropenholz

Der Regenwald lässt sich nicht durch Gesetze schützen, sondern nur durch clevere Alternativen. Aktiv sein und sich ehrlich für den Umweltschutz einzusetzen, war schon immer eine Herzensangelegenheit des Traditionsunternehmens Mitteramskogler aus dem oberösterreichischen Ennstal. So hat sich unter der Dachmarke MIRAKO ein breites Feld an Thermoholzprodukten entwickelt, die nicht nur ökologisch jedes Tropenholz in den Schatten stellen, sondern durch samtweiche Optik und extreme Widerstandsfähigkeit punkten.

Mirako.jpgTropenholz aus dem Ennstal: Eine clevere und verantwortungsvolle Alternative.
Das unabhängige Schweizer Institut EMPA bescheinigt nun dem Thermoholz von MIRAKO im Rahmen einer 2005 gestarteten Lebenszyklusanalyse sensationell positve Werte. Dabei hat das Institut immer die globale Situation im Auge. Eine Ökobilanz betrachtet den ganzen Lebenszyklus und hört dementsprechend nicht bei der Produktion des Thermoholzes auf, sondern berücksichtigt auch, was nachher mit dem Produkt passiert. Der CO2-Ausstoß bei der Produktion des Thermoholzes (das heißt inklusive Holzschlag und Transport zum Sägewerk) beträgt 124 kg CO2-äquivalente/m3 Thermoholz. Bei Parana Pine (Tropenholz gesägt mit Transport bis Europa) beträgt dies 730 kg CO2-äquivalente/m3. Die länderübergreifende Studie unterstreicht, dass die Umweltvorteile des Produktes noch weiter gehen. Thermoholz von MIRAKO punktet eindeutig in der Gebrauchsphase, da keine Chemikalien ausgewaschen werden. Auch in der Entsorgungsphase hat Thermoholz die Nase vorne, denn Thermoholz kann thermisch verwertet werden, wodurch eine alternative Strom- und Wärmeproduktion eingespart werden kann.

Ökologischer Sündenfall Terrasse
Drei Produktlinien machen es den Konsumenten leicht auf nachwachsende Alternativen aus heimischen Hölzern zurückzugreifen. “Rund 80% der österreichischen Holzböden im Freien sind aus Tropenholz, oft aus Unwissenheit und Gedankenlosigkeit. Dieser Zustand hat mich so beschäftigt, dass ich eine neue ökologische Marke entwickelt habe,” erklärt Hubert Mitteramskogler das Entstehen von MIRAKO Outdoor. Wunderschöne, langlebige Böden sind in Thermokammern für den Außenbereich schonend widerstandfähig gemacht worden. Auch kommunale Bauträger setzen immer mehr auf diese Alternative, um eine positive Ökobilanz erstellen zu können. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet sich MIRAKO eine Verdoppelung des Umsatzes.

miraqua für die Nassräume
Die Bedeutung des Badezimmers nimmt zu. Grund genug auch hier verstärkt auf heimisches Holz zu setzen. Dem Unternehmen Mitteramskogler wurde für das veredelte Holz das österreichische Umweltzeichen und der OÖ-Innovationspreis verliehen. Das verarbeitete Material stammt ausschließlich aus heimischen nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und ist PEFC-zertifiziert.

miraqua wurde mit dem Umwelt- und Technologieaward ausgezeichnet und ist über unsere Landesgrenzen hinweg bekannt. So konnte im letzten Jahr der Exportanteil nach Deutschland und in die Schweiz verdreifacht werden.

Source: Mitteramskogler GmbH, Pressemitteilung, 2009-10-23.

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