6 Oktober 2010

Visible nature in der Türverkleidung

Premiere im Dienst der Nachhaltigkeit

Dräxlmaier präsentiert sich als Trendsetter in Sachen Visible nature. Bei der auf der Internationalen Zuliefererbörse IZB in Wolfsburg vorgestellten innovativen Türverkleidung sind die eingesetzten Naturfasern sichtbar – das ideale Konzept für Fahrzeuge, die Nachhaltigkeit und positive Umweltbilanz auch optisch unterstreichen.

Der Anteil der Naturfaserverbundwerkstoffe im Fahrzeuginnenraum ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Noch werden die Oberflächen der dort eingesetzten Biokomposite allerdings mit Folie aus Kunststoff oder Leder kaschiert. Das heißt: Das Material aus nachwachsenden Rohstoffen ist für die Fahrzeugpassagiere nicht unmittelbar erkennbar. Doch gerade Fahrzeuge mit hervorgehobenem ökologischem Charakter, etwa die vielfach in der Pipeline stehenden Elektromobile, steuern auf Visible nature-Kurs. Dräxlmaier trägt diesem Trend Rechnung und zeigt in Wolfsburg erstmals eine Tür, bei der die Naturfaser in der Türverkleidung für Fahrer und Beifahrer sichtbar bleibt. Laut Dr. Isabella Schmiedel, Leiterin Technologie- und Innovationsmanagement bei Dräxlmaier, steht die Innovation kurz vor der Serienentwicklung. Der dafür neu entwickelte Bioverbundwerkstoff weise in punkto Optik und Haptik eine hervorragende Qualität auf, die bislang kaum jemand einem Naturprodukt für den automobilen Innenraum zugetraut hätte. Schmiedel ist der festen Überzeugung: “Beim Gewicht wird das neue Material ebenfalls neue Maßstäbe setzen – allein schon deshalb, weil wir auf die Folienkaschierung verzichten.”

Nachhaltigkeit: Leichtbau als ökologische Verpflichtung
Das Gewicht spielt beim Einsatz von Biokompositen im Fahrzeuginnenraum die Hauptrolle. Das Leichtbaupotenzial, das die Naturfaserverbundwerkstoffe mitbringen, fließt in die deutlich verbesserte Ökobilanz der damit ausgestatteten Fahrzeuge ein. Immerhin beträgt die Gewichtsreduzierung gegenüber Kunststoff-Spritzguss zwischen 20 und 50 Prozent. Hinzu kommt der Aspekt der Nachhaltigkeit: Nachwachsende Rohstoffe ersetzen fossile Ressourcen, die langsam knapper werden und in Zeiten wachsender Klima- und Umweltprobleme nicht mehr erste Wahl sind. Doch auch bei der Sicherheit für die Fahrzeuginsassen sammelt die Kombination aus Naturfaser und Kunststoffmatrix Pluspunkte: Denn die Verbundmaterialien zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit und Crash-Stabilität aus.

Weitere Informationen
Die vollständie Pressemitteilung zum Download erhalten Sie hier (PDF-Dokument)

Source: Dräxlmeier Group, Pressemitteilung, 2010-10-06.

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