20 Januar 2001

USA: Rückschlag für Hanflebensmittel und -pflegeprodukte

Die US-amerikanische Drogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) hat offiziell angekündigt, dass sie die meisten Hanfprodukte in den Vereinigten Staaten verbieten will, inklusive Nahrungsmittel, die aus sterilisierten, praktisch THC-freien Hanfsamen bestehen, und Pflegeprodukten auf Hanfbasis, wie etwa Shampoo. Die Begründung der DEA lautet, dass auch der Konsum von Hanfprodukten, die nur noch Spuren von THC enthalten, positive Drogentests hervorrufen können. Damit sei der Konsum von Hanflebensmitteln oder Schampoos geeignet, tatsächlichen Drogenkonsum zu vertuschen, indem man behaupte nur harmlose Faserhanfprodukte zu sich genommen zu haben.

Mehr unter: www.SaveHemp.org

Detaillierte wissenschaftliche Studien, die der DEA seit Herbst 2000 vorliegen, haben allerdings gezeigt, dass es durchaus möglich ist, THC-Grenzwerte für Hanflebensmittel und -pflegemittel zu erlassen, die positive Drogentests ausschließen (vgl. Meldung vom 01.08.2000 und vom
23.01.2001).

Siehe zu dieser Thematik auch Meldung vom
18.12.2000).

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Michael Karus (nova)
Quelle: IACM-Informationen vom 20. Januar 2001.

Source: IACM-Informationen vom 20. Januar 2001.

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