8 November 2001

Urnen und “Grüne Bomben” aus nachwachsenden Rohstoffen

“Leipziger FLORALAT® Urnen” könnten nach Ansicht von Matthias Malok, dem Geschäftsführer der Firma XS M. Malok KG, allein in Deutschland ca. 350.000 mal im Jahr eingesetzt werden. Die Urnen aus FLORALAT® sind das erste Serienprodukt der Firma Malok.

Zur Produktion der FLORALAT-Granulate werden Pflanzenfasern aus Miscanthus, Flachs oder Getreidestroh verwendet. Die Granulate werden dann mittels thermoplastischer Formung zum Endprodukt, z.B. den “Leipziger FLORALAT® Urnen” weiterverarbeitet.

Matthias Malok sieht ein wachsendes Marktpotenzial für die Urnen. Die Einäscherungszahlen haben nach Firmenangaben bereits einen Anteil von 41,6% erreicht. Trotz sinkender Sterbezahlen steige die Zahl der Einäscherungen seit Jahren ständig.

Zahlreiche Friedhofssatzungen, wie z.B. auch das sächsische Bestattergesetz, verlangen “verrottbare” Urnen. Jedoch weigern sich einige kommunale Friedhofsträger, wie u.a. die Stadt Dresden noch, diese gesetzlichen Vorschriften umzusetzen.

Um sein Produkt aus nachwachsenden Rohstoffen nun angemessen vermarkten zu können, hat Herr Malok das OVG Sachsen anrufen müssen.

Ein weiteres Projekt der Firma Malok sind die “Grünen Bomben” zur weltweiten Aufforstung aus der Luft.

Kontakt:
XS M. Malok KG
Zschochersche Str. 1d
04177 Leipzig
Tel.: 0341-4774746
Fax : 0341-4774744

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Marion Kupfer (nova)
Quelle: E-Mail von Matthias Malok (Fa. XS M. Malok KG) vom 2001-11-07.

Source: E-Mail von Matthias Malok (Fa. XS M. Malok KG) vom 2001-11-07.

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