13 Juni 2003

Unkrautbekämpfung im Flachs nicht immer erfolgreich

Die häufigen Schauer sowie anhaltende Winde Mitte Mai verhinderten auf einer Reihe von Standorten in Frankreich, Belgien, Niederlande und Norddeutschland eine optimale Unkrautbekämpfung. Diese besteht in zwei Teilgaben niedrig dosierter Herbizide, welche durch Zugabe von geringen Mengen Harnstoff und/oder Spurennährstoffen in ihrer Wirksamkeit nochmals erhöht werden.

In diesem Jahr jedoch haben teils unvorhersehbare Schauer den Spritzbelag umgehend wieder abgewaschen und so eine Wirkung verhindert. Auch musste die Durchführung der Maßnahmen wegen starker Winde immer wieder verschoben werden, so dass die Schadpflanzen, insbesondere Raps, Melde, Hohlzahn und Vogelwicke unempfindlichere Entwicklungsstadien erreichten und deshalb die Aufwandmengen überproportional erhöht werden mussten.

In der Folge wurde der Flachs insbesondere von jenen Herbiziden, gegen die der Flachs keine physiologische Selektivität aufweist, selbst in Mitleidenschaft gezogen.

Source: Vlasberichten 11/03 und Flachs-News vom 2003-06-11.

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