27 September 2018

Umfrage zu Öko-Dämmstoffen

Eigenheimbesitzer sind nach Einbau der Dämmung sehr zufrieden – aber Handwerker fehlen

Eigenheimbesitzer, die bei einer Dämmung auf ökologische Dämmstoffe gesetzt haben, sind zu 95 Prozent mit dem Ergebnis zufrieden. Das geht aus einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Kampagne „Natürlich Dämmen“ (www.natürlich-dämmen.info) hervor. Allerdings mangelt es offenbar an qualifizierten Handwerkern und Informationen über ökologische Dämmung.

CO2_oekologische-daemmstoffe

Bei der Entscheidung für Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien geht es Hausbesitzern vor allem um gesundheitliche Aspekte (78 Prozent) wie zum Beispiel weniger Schadstoffe und Chemikalien. Neben ökologischen Gesichtspunkten (68 Prozent) ist ihnen auch ein besserer Hitzeschutz im Sommer wichtig (65 Prozent).

Handwerkermangel bei ökologischer Dämmung

Handwerker mit Fachwissen für Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien gibt es offenbar zu wenige. Die Zahl dieser Handwerker beurteilte fast ein Drittel der Befragten als schlecht. Mit der eigentlichen Beratung waren die meisten allerdings zufrieden. Wenig Kritik gab es auch am Angebot verschiedener Materialien.

Kosten für ökologische Dämmstoffe nicht entscheidend

Die Umfrage zeigt: Wer sich gegen eine Dämmung mit ökologischen Materialen entscheidet, tut dies selten aus finanziellen Gründen. „Nur neun Prozent der insgesamt 583 Befragten war eine Dämmung mit nachwachsenden Materialien zu teuer“, erklärt Kristin Fromholz, Projektleiterin der Kampagne „Natürlich Dämmen“. Stattdessen wussten sie oft nicht genug über das Thema: Mehr als einem Viertel war nicht klar, dass eine Dämmung mit Naturdämmstoffen möglich ist.

„Viele Bauherren werden von ihrem Energieberater oder Handwerker gar nicht auf diese Option hingewiesen“, so Fromholz. „Diese Beratungslücke wollen wir schließen.“ Eigenheimbesitzer finden deshalb auf www.natürlich-dämmen.info Praxistests, Ratgeber und Hintergrundinfos zum Dämmen mit natürlichen Materialien.

Source: Natureplus, Pressemitteilung, 2018-08-16.

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