25 Januar 2006

Umfrage: Europas Bürger für Stärkung von regenerativen Energien

Brüssel, Wien – Im Zusammenhang mit der Diskussion der EU-Landwirtschaftsminister zum Biomasseaktionsplan hat der österreichische Ratsvorsitzende Josef Pröll Eckpunkte einer Anfang des Jahres durchgeführten Meinungsumfrage öffentlich vorgestellt.

Der vom Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK durchgeführten Befragung zufolge teilt die Mehrheit der Befragten die Sorge, dass fossile Energiequellen wie Erdöl und Ergas weiteren Preissteigerungen unterworfen sein werden. Gleichzeitig äußern aber nur sehr wenige diese Sorge gegenüber erneuerbaren Energieträgern wie Biomasse und Windkraft.

Befragt nach jenen Energieträgern, die in Zukunft stärker von der EU gefördert werden sollen, zeigen die Befragten eine deutliche Präferenz für erneuerbare Energieträger.

Die in Brüssel vorgestellte Umfrage mache deutlich, dass eine deutliche Mehrheit in den 8 exemplarischen befragten Mitgliedsstaaten – Slowenien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und Österreich –eine klare Präferenz für erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Biomasse oder Windkraft haben und ein stärkeres Engagement der Union für diese Energieträger fordern.

Europa sei vor diesem Hintergrund gefordert, seine Energiepolitik zu evaluieren und neue Schwerpunkte herauszuarbeiten, so Pröll. Mit dem Biomasseaktionsplan werde die Landwirtschaft im Bereich Biomasse, ihren Beitrag leisten. Europa habe das Potential den europaweiten Einsatz der Biomasse von aktuell 69 Mio. Tonnen Öläquivalent auf 185 Mio. Tonnen mehr als zu verdoppeln.

“Es ist mein Ziel, dass wir in enger Abstimmung mit den Energieministern noch unter österreichischer Präsidentschaft eine Strategie entwickeln, damit wir das Potential in vollem Umfang ausnutzen können”, so der Ratsvorsitzende.

Fessel GfK Erneuerbare Energie Studie (PDF 56.46 kB )

Source: "IWR - Erneuerbare Energien"www.iwr.de/news.php?id=8216] vom 2006-01-25.

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