11 März 2005

TreuHanf AG stellt Insolvenzantrag

Die TreuHanf AG hat noch im Jahre 2004 Insolvenzantrag gestellt. Der Antrag ist vom Amtsgericht Frankfurt/Oder mangels Masse abgewiesen worden.

Anlass für den Insolvenzantrag war eine hohe Schadensersatzforderung des rumänischen Staatseigentumsfonds. Der Anspruch war aus Sicht der TreuHanf unberechtigt. Die AG hatte aber nicht Mittel, sich dagegen vor dem Bukarester Gericht angemessen zu verteidigen.

TreuHanf AG hatte und hat keine Bankschulden oder sonstige grössere Verbindlichkeiten. Die vorhandenen Gläubiger sind im wesentlichen Aktionäre, deren Darlehen eigenkapitalersetzende Funktion haben und die deshalb auch nicht gekündigt wurden.

Nach Zurückweisung des Insolvenzantrages befindet sich die Gesellschaft per Gesetz in Liquidation. Liquidator ist der frühere Vorstand Schillo. Ausweislich des Insolvenzgutachtens sind die Beteiligungen der TreuHanf AG derzeit nicht verkäuflich, sodass mit einer schnellen Liquidation nicht gerechnet werden kann.

Sollte in der Zwischenzeit der Verkauf des Know-hows z.B. im Rahmen des Kasachstanprojektes möglich sein, könnte eine Fortsetzung der Gesellschaft in Betracht kommen.

(Vgl. Meldungen vom 2004-05-05 und 2004-03-15.)

Source: Pers. Mitteilung von M. Schillo (Treuhanf AG) vom 2005-03-11.

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