23 August 2006

TINPLANT: Neue Schilfklone für Pflanzenkläranlagen

Zwei neue Schilfklone ergänzen das breite Angebot der Fa. TINPLANT Biotechnik und Pflanzenvermehrung GmbH. Damit stehen jetzt insgesamt neun Klone für die Bepflanzung von Pflanzenklär- und Schlammvererdungsanlagen zur Verfügung.

Entsprechend der Standortanforderungen werden daraus jeweils fünf Klone zu einem Pflanzenmix zusammengestellt. So empfiehlt sich in einer Industrieregion eine andere Klonkomination als bei einer kommunalen Anlage.

Die Genotypen (Mutterpflanzen) wurden u.a. in einem Projekt selektiert, klassifiziert, geprüft und im Labor der Firma Tinplant vermehrt. Die Mutterpflanzen sind in der Genbank (In-Vitro) vorhanden und sind daher jährlich in genetisch gleichbleibender Qualität verfügbar.

Klongemische für die Klärschlammvererdung und für Schilf-Kläranlagen haben sich gegenüber Schilfpopulationen seit vielen Jahren bestens bewährt. Bei stark schwankenden Schadstoffbelastungen verfügen die Pflanzen über eine hohe Vitalität und Stresstoleranz. Die Ausfallrate der Pflanzen während der Klärschlammvererdung ist durch die Selektion der Mutterpflanzen auf Krankheitstoleranz und Leistung stark gemindert.

Durch moderne Verfahren ist das Unternehmen zudem in der Lage, kostengünstig hohe Stückzahlen an vegetativ vermehrten Schilfpflanzen immer in der genetisch selben Qualität bereitzustellen.

Für die Klärschlammvererdung und für Pflanzenkläranlagen werden in der Regel zweijährige Pflanzen im 9-cm-Topf angeboten. Dadurch ist eine ganzjährige Pflanzung möglich.

Weitere Information erhalten Sie bei Herrn Siegfried Kotter unter der Telefon-Nummer 039209-69 69 23 oder unter www.tinplant-gmbh.de.

Die Firma TINPLANT wurde 1992 aus der Privatisierung der Versuchsgärtnerei und des In-vitro-Labors des ehemaligen Instituts für Rübenforschung Klein Wanzleben der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin gegründet. Seit über 10 Jahren beschäftigt sie sich u.a. mit der Vermehrung von Schilfpflanzen für Kläranlagen, aber auch für Renaturierungen von Uferabschnitten.

(Vgl. Meldung vom 2006-04-26.)

Source: Tinplant-Pressemitteilung vom 2006-08-23.

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