30 Mai 2013

Synthetische Biologie: Von Bioingenieuren und Zellfabriken

Aktuelle Konzepte und mögliche Anwendungen, gesellschaftliche Debatte sowie Verfahrensentwicklung im Überblick

Im Zuge technologischer Fortschritte ist ein neuer biotechnologischer Forschungszweig entstanden: die Synthetische Biologie. Wissenschaftler wollen hierbei komplexe biologische Prozesse nicht mehr bloß analysieren, sondern im Labor gezielt entwerfen, nachbauen oder verändern. Wie Ingenieure gehen sie daran, Zellen und biologische Systeme umzuprogrammieren oder von Grund auf neu zu gestalten. Synthetische Biologie ist heute im Wesentlichen noch Grundlagenforschung. Allerdings eröffnet sie mittelfristig auch Möglichkeiten für biotechnologische Anwendungen – von Diagnostika, Impfstoffen und Medikamenten über Biosensoren bis hin zu Biokraftstoffen. Dieses Dossier gibt einen Überblick über aktuelle Konzepte und mögliche Anwendungen, über die gesellschaftliche Debatte und wie sich die Synthetische Biologie derzeit fortentwickelt.

Womit beschäftigt sich die Synthetische Biologie?
Synthetische Biologie ist ein junger und interdisziplinärer Forschungszweig aus den Lebenswissenschaften, der Ansätze aus der Biologie und der Ingenieurstechnik mit dem Ziel kombiniert, biologische Systeme mit neuen Eigenschaften und Funktionen zu konstruieren. Für viele Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft steht hinter dem Begriff “Synthetische Biologie” die logische Fortentwicklung der molekularen Lebenswissenschaften hin zu einer Ingenieursdisziplin.

… Vollständiger Text: www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/Hintergrund/themendossiers,did=164006.html

Tags: Ingenieurwissenschaften, Gen- und Genom-Synthese, Metabolic engineering, Minimalgenome, Xenobiologie, Bionanotechnologie, Biomedizin, Biokraftstoffe, Wettbewerb iGEM, BioBricks, Ethik, Deutschland

Source: Biotechnologie, 30-05-2013.

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