5 Juli 2006

Straubinger Stiftung Nachwachsende Rohstoffe prämiert Facharbeiten

Die Gymnasiasten und Schüler der Fach- und Berufsoberschulen in Straubing und der Region konnten in diesem Jahr erstmals über die “Stiftung “Nachwachsende Rohstoffe” Preise gewinnen. Die Volksbank Straubing stellt jährlich 1.500 Euro bereit, um die besten Facharbeiten zum Thema “Nachwachsende Rohstoffe” zu prämieren.

Die von C.A.R.M.E.N. gegründete Stiftung dient der Förderung von Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Umweltschutz auf dem Gebiet der Nachwachsenden Rohstoffe und hat ihren Sitz im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. C.A.R.M.E.N. traf die Auswahl der Facharbeiten.

Für die Prämierung der Arbeiten war wichtig, dass neben dem Thema Nachwachsende Rohstoffe auch ein regionaler Bezug hergestellt und Ausblicke in die Zukunft gegeben wurden. Die prämierten Arbeiten stellen Versuchsanordnungen vor, die den Schülern hohe Anforderungen in Theorie und Praxis abverlangten und von ihnen hervorragend bewältigt wurden.

Den ersten Preis erhält eine Facharbeit des Gymnasiums der Ursulinen-Schulstiftung Straubing, ausgearbeitet von Barbara Zeller. “Das blaue Wunder: Färberwaid” überzeugte die Jury besonders durch die eigenen chemischen Untersuchungen und die Recherchen zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Pflanze, die in der Krebs- und Alzheimerbehandlung eingesetzt wird.

Josef Reichinger vom Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg wird mit dem 2. Preis aus der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe ausgezeichnet. “Biodiesel: Herstellung und Vergleich mit fossilem Diesel”, lautet der Titel der Facharbeit, die aufgrund der politischen Diskussionen zur Mineralölsteuerbefreiung von Biokraftstoffen neben dem aktuellen Bezug auch deutliche regionale Aspekte berücksichtigt.

Die Facharbeit “Polymilchsäure – ein Beispiel für biologisch abbaubare Kunststoffe”, erstellt von Maximilian Plach am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham wird mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Die Arbeit präsentiert sich nicht nur in einer übersichtlichen und sehr sorgfältigen Darstellungsweise, sondern zeigt auch auf, dass oft sehr viel Fantasie notwendig ist, um Versuche aus der Literatur in einem Schullabor durchführen zu können.

4. Preisträger ist David Messerer, ebenfalls vom Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham. Er bearbeitete das Thema “Zuckertenside – natürliche Wasch- und Reinigungsmittel, am Beispiel der Alkylpolyglucoside”. Dabei untersuchte er in praktischen Versuchen die Waschkraft von Tensiden, die aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken sind.

Source: C.A.R.M.E.N.-nawaros® 06/06 vom 2006-06-21.

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