7 Juli 1999

Starker Zuwachs bei Anbaufläche nachwachsender Rohstoffe

In Deutschland steigt die Fläche, auf der nachwachsende Rohstoffe angebaut werden. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe im mecklenburgischen Gülzow am 7. Juli mitteilte, wurden in diesem Jahr Deutschland weit auf 750.000 Hektar Ackerfläche Kulturpflanzen zur Rohstoffproduktion angebaut. Damit wurde der Vorjahreswert von 500.000 Hektar um ca. 50% gesteigert. Nummer Eins unter den nachwachsenden Rohstoffen bleibt der Raps mit einer Anbaufläche von 370.000 Hektar, gefolgt von 229.000 Hektar Lein und Sonnenblumen. Zur Gesamtfläche wird Hanf in diesem Jahr mit 4.066 Hektar beitragen – ein weiterer Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert von 3.575 Hektar.
Nach Angaben des Bonner Landwirtschaftsministeriums stehe die Markteinführung biologisch abbaubarer Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen unmittelbar bevor. Als ebenfalls zukunftsträchtig betrachtet man biologische Schmier- und Treibstoffe sowie die Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung.

Im kostenpflichtigen Teil finden sich aktuelle Statistiken und Grafiken zum Thema nachwachsende Rohstoffe.

Kontakt: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., Hofplatz 1, 18276 Gülzow
Dr.-Ing. Andreas Schütte
Tel.: (03843) 6930-0, Fax: (03843) 6930-102, E-Mail: F.N.R.@t-online.de

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Michael Karus (nova)
Quellen: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, Gülzow; nova-Institut

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, Gülzow; nova-Institut

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