8 April 2014

Schaufenster in die biobasierte Zukunft des Jahres 2030

FNR präsentiert sich mit weiteren Partnern zum Thema Bioökonomie auf der Hannover Messe

Werkstoffe_01Unter dem Titel „Schaufenster biobasierte Wirtschaft – Bioökonomie“ laden sieben Aussteller aus den Bereichen Forschung/Forschungsförderung vom 7. bis 11. April 2014 auf ihren Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe Industrie in Halle 6, Stand K16 zu einer Bestandsaufnahme der Bioökonomieforschung und einem Ausflug ins Jahr 2030 ein.

Eine Wirtschaft ohne fossile Rohstoffe – angesichts dessen, dass wir heute nicht nur bei der Energieversorgung, sondern auch bei der Herstellung vieler Produkte in einem hohen Maß von Erdöl, Erdgas und Kohle abhängig sind, ist das für viele Menschen ein in weiter Ferne liegendes Zukunftsszenario. Die Alternative – eine biobasierte Wirtschaft – ist für viele schwer vorstellbar.

Wie dicht wir in einigen Bereichen aber schon an dieser biobasierten Wirtschaft sind und wie sehr unser Leben bereits in den nächsten Jahrzehnten auf erneuerbaren Rohstoffen beruhen wird, zeigt das „Schaufenster biobasierte Wirtschaft – Bioökonomie“ auf der Hannover Messe Industrie vom 7. bis 11. April 2014, in der Halle 6, Stand K 16.

Im Rahmen des Schaufensterstandes Bioökonomie innerhalb der Fachschau IndustrialGreenTec haben sich sieben Aussteller zusammengefunden: das Bundesministerium für Bildung und Forschung vertreten durch seinen Projektträger Jülich (PTJ), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vertreten durch seinen Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA), die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), BIOKATALYSE2021 und Bio Deutschland e.V..

Gezeigt werden Highlights der aktuellen Forschungsprojekte und -arbeiten der einzelnen Aussteller. Die Besucher können sich anhand von mehreren Dioramen einen Eindruck davon verschaffen, wie die biobasierte Welt des Jahrs 2030 aussehen könnte:

  • Die autarke Stadt: Künstliche Photosynthese in baumartigen Reaktoren und vollautomatischer Werkstoffrückführung für eine effiziente Wiederverwertung
  • Das „Producer“-Kinderzimmer: Wettstreit wie eh und je – dieses Mal um den Spielzeug produzierenden 3D-Drucker
  • Vertical Farming in der Vorstadt: Nahrungsmittel, pflanzliche Kosmetika, chemische Grundstoffe und Energieerzeugung in einer Kette. Die Bioraffinerie der 5. Generation macht’s möglich! Wellness für die Städter eingeschlossen.
  • Biobasierte Mobilität: Reichweiten-orientierter Kraftstoffmix, recyclebare Karosseriesysteme mit Teileschredder und Neuformung im 3D-Großdruck, Öle, Schmierstoffe und Reifen 100% biobasiert: Was bleibt, ist die Qual der Wahl beim Autokauf

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Pressemitteilung, 2014-04-07.

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