20 März 2008

RWTH Aachen: Doktorandenausbildung für Biobrennstoffe

Forschungsschule "Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen" beginnt Herbst 2008

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen hat zwei Forschungsschulen für die RWTH Aachen bewilligt. Ab dem Wintersemester 2008/09 werden dort herausragende Studierende schnell und systematisch innerhalb von drei Jahren zur Promotion geführt.

Insgesamt 32 Bewerbungen von zwölf Universitäten lagen einer Jury zur Auswahl vor. Minister Andreas Pinkwart gab heute die Ergebnisse bekannt. Bewilligt wurden der RWTH zum einen die Forschungsschule “Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen” unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröder vom Aerodynamischen Institut. Groß ist auch die Freude im Lehrstuhl für Informatik 5: Univ.-Prof. Dr.rer.pol. Matthias Jarke formulierte – gemeinsam mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven IZB – den Antrag für die Forschungsschule “Bonn-Aachen International Research School on Applied Informatics (B-IT Research School)”.

Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen
Die begrenzte Verfügbarkeit fossiler Energiereserven in Verbindung mit dem stetig ansteigenden Energiebedarf macht es erforderlich, für die zukünftige Sicherstellung der Energieversorgung insbesondere auf dem Kraftstoffsektor neue Energieträger zu erschließen und für die industrielle Verwertung nutzbar zu machen. Die Entwicklung derartiger auf nachwachsenden Rohstoffen beruhender Brennstoffe stellt eine Herausforderung dar, für welche interdisziplinär ausgebildete Experten benötigt werden.

Als interdisziplinäre Forschungs- und Ausbildungsinstitution soll die Forschungsschule “Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen” an vorhandene Forschungszentren der RWTH Aachen angegliedert werden und so über den Brückenschlag zwischen diesen Exzellenzbereichen eine vertiefte, fächerübergreifende Ausbildung bereitstellen. Hierbei wird insbesondere auf eine Ausbildung auf den drei fachspezifischen Kompetenzgebieten Biologie, Chemie und Ingenieurwesen Wert gelegt, die durch soziale Kompetenzbildung vervollständigt wird. Bis zu 25 Studierende sollen in den nächsten fünf Jahren an der Forschungsschule promovieren können.

(Vgl. Meldungen vom 2006-09-29, 2008-03-05 und 2007-08-24.)

Source: Informationsdienst Wissenschaft, Pressemitteilung, 2008-03-19.

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