3 Juni 2005

RheinEnergie: Erneuerbare Energie als Baustein der Erzeugung

Die RheinEnergie wird ihr Engagement in Bezug auf erneuerbare Energie weiter verstärken. Dabei engagiert sie sich auf zwei Feldern: Zum einen beim Aufbau nennenswerter Erzeugungskapazitäten auf dem Feld Bioenergie, zum anderen unterstützend auf dem Feld Photovoltaik.

Für die Sparte Bioenergie sucht die RheinEnergie derzeit nach geeigneten Partnern und will mittelfristig ein Prozent ihrer Eigenerzeugung daraus bestreiten. Die Photovoltaikanlagen finanzieren sich aus Mitteln des Ökostromprodukts “energreen”. Sie dienen vornehmlich als Praxisobjekte für den Schulunterricht und sollen dazu beitragen, der heranwachsenden Generation Wissen rund um das Thema “erneuerbare Energie” praktisch zu vermitteln.

“Für die RheinEnergie sind Investitionen in regenerative Energie Teil der Zukunftssicherung. Ziel ist es, frühzeitig aktiv das Thema Bioenergie zu besetzen und dort Kapazitäten aufzubauen”, so Vertriebsvorstand Bernhard Witschen. “Für entsprechende Projekte stellen wir bis 2010 jährlich zwei Millionen Euro bereit.” Bio-Energieprojekte seien bei richtiger Größe und Auslegung bereits heute aufgrund der staatlichen Förderpolitik betriebswirtschaftlich tragfähig.

Unter Bioenergie fallen Biogas sowie biogene Flüssig- oder Festbrennstoffe. Gemeinsam mit Partnern will die RheinEnergie Erzeugungskapazitäten aufbauen und nutzen. Bioenergie birgt enormes Entwicklungspotenzial, daher werden die Projekte vom Gesetzgeber gefördert. In bestimmten Größen sind die Anlagen schon heute sehr wirtschaftlich.

Ein Biogasprojekt soll noch in diesem Jahr starten. Mit Hilfe einer Ausschreibung ermittelt die RheinEnergie mit einem Beratungsunternehmen momentan einen Dienstleister, der das Projekt im Auftrag der RheinEnergie umsetzt. “Außerdem suchen wir geeignete Standorte und Landwirte, die uns mit nachwachsenden Rohstoffen beliefern,” sagt Bernhard Witschen. “Wir streben Lösungen in der rheinischen Region an. Denn so können wir die hiesige Wirtschaftskraft stärken und zudem einen Teil der Betriebsführung selbst übernehmen.”

Der zweite Bestandteil des RheinEnergie-Konzepts zur erneuerbaren Energie ist der Aufbau von Photovoltaikanlagen auf Schulen und Bildungseinrichtungen. Die hierzu eingesetzten Solarmodule wandeln das einfallende Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Ein wirtschaftlicher Einsatz ist abgesehen von Insellösungen in unseren Breitengraden zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich. “Trotzdem verdient die Photovoltaik unsere besondere Aufmerksamkeit und Förderung. Sonnenstrom zu fördern ist auch deshalb sinnvoll, weil er auf breite Zustimmung bei den Energiekunden stößt und sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für das Thema Energie zu interessieren,” so Bernhard Witschen.

Die Anlagen dienen als Anschauungsobjekte für den Schulunterricht. In die Projekte fließen die treuhänderisch eingenommenen “Ökostrombeträge”: Seit 1999 bietet die RheinEnergie den Ökostrom “energreen” an. Damit verpflichtet sie sich, einen vom Kunden freiwillig gezahlten Mehrpreis in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren. Die eingenommenen Beträge stockt die RheinEnergie so weit auf, dass jährlich eine Investitionssumme von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung steht. Damit lassen sich vier bis fünf Anlagen pro Jahr realisieren.

Eine der ersten wurde im März auf dem Dach des Berufskollegs Deutzer Freiheit montiert. Vier weitere Projekte befinden sich bereits in Planung und werden teilweise noch in diesem Jahr umgesetzt.

“Mit Konzepten nachhaltiger Versorgung beschäftigen wir uns schon seit Jahrzehnten. Bei der Energie setzen wir darauf, wertvolle Brennstoffe sparsam einzusetzen und die Umwelt zu schonen,” so Bernhard Witschen. “Aber auch das Feld der erneuerbaren Energie wollen wir aktiv mitgestalten – und damit Antworten auf Fragen von morgen und übermorgen geben.”

Source: Rheinenergie-Pressemitteilung vom 2005-06-01.

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