24 Februar 2006

Rehberg: Biomasse-Forschungszentrum muss nach Rostock

Eckhardt Rehberg macht sich für Biomasse-Forschung stark

Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geplante Biomasse-Forschungszentrum gehört nach Mecklenburg-Vorpommern, genauer gesagt nach Rostock. Das verkündete der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg gestern in der Hansestadt. Eigentlich habe der Standort mit Leipzig ja schon festgestanden, so Rehberg.

Doch im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde die Standortdebatte wieder freigegeben, lediglich von Ostdeutschland ist die Rede. Dafür bekommt in großkoalitionären Berliner Zeiten sogar Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) ein Lob vom früheren Schweriner CDU-Oppositionsführer.

“Ein Biomasse-Forschungszentrum passt zum Land”, begrüßt Rehberg den Willen der Landesregierung, sich zu bewerben. Er warnt allerdings davor, jetzt innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns eine schädliche Debatte zu entfachen.

Die Region Rostock habe mit dem Agrobiotechnikum in Lüsewitz, der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität sowie der Agentur für nachwachsende Rohstoffe in Güstrow die besten Chancen, sich im harten Wettbewerb mit anderen Bundesländern durchzusetzen.

Die Entscheidung über das Biomasse-Forschungszentrum soll in diesem Jahr fallen. “Das wird noch ein Bohren dicker Bretter.”

Das Zentrum war auch Thema eines Gesprächs, das die Bundestagsabgeordneten aus MV kürzlich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel führten. Überhaupt mühe er sich, betont Eckhardt Rehberg, auch Rostock in Berlin stärker ins Blickfeld zu rücken.

So kommen in den nächsten Monaten verschiedene Bundespolitiker zu verschiedenen Anlässen und Tagungen in die Hansestadt.

(Vgl. Meldungen vom 2006-02-06, 2005-03-07, und 2005-02-04.)

Source: NNN online vom 2006-02-24.

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