6 Mai 2004

Qualitätszeichen “natureplus®” expandiert

Im Juni 2002 wurden die ersten Bauprodukte mit dem natureplus®-Qualitätszeichen für Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet. Die Verbreitung des neuen Labels verlief seither in mehreren europäischen Ländern äusserst erfolgreich. Für das weitere Wachstum wird nun ein internationaler Geschäftsbereich für natureplus geschaffen.

Die Initiatoren von natureplus® aus Wirtschaft und Verbänden sind vor zwei Jahren mit grossen Ambitionen gestartet: Im Beisein der deutschen Verbraucherministerin und natureplus®-Schirmherrin Renate Künast und des damaligen Bauministers Bodewig wurde am 5. Juni 2002 in Berlin das erste europaweit gültige Qualitätszeichen für umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte aus der Taufe gehoben. Das neue Label hat die Erwartungen mehr als erfüllt: Unterdessen sind weit über hundert Produkte mit dem Qualitätszeichen zertifiziert worden, in vier europäischen Ländern außerhalb Deutschlands wurden natureplus-Kontaktstellen gegründet und bereits bestehende führende Umweltsiegel von z.B. ECO, IBO und TÜV Süd gingen in natureplus über.

Um den Anforderungen des stark wachsenden Marktes zu genügen, hat der natureplus-Vorstand zum 1. Juni 2004 einen Internationalen Geschäftsbereich installiert. Zum Geschäftsführer wurde der Baufachmann Heiner Kehlenbeck berufen, der als langjähriger Verbundgruppenmanager bei der grossen Baustoffhandels-Kooperation i&M und zuvor bei der größten deutschen Verarbeiterkooperation LGF-Meisterteam über breite Erfahrung in der Branche verfügt. Als Initiator verschiedener Nachhaltigkeitsprojekte, z.B. der Initiative Fachhandel für Naturbaustoffe im BDB und Motor für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen verfügt er über das ideale Profil für diese Position. Die Geschäftsstelle von natureplus arbeitet weiter unter dem bewährten Geschäftsführer Thomas Schmitz-Günther. Beide Geschäftsführer werden durch diese Focussierung der Geschäftsbereiche natureplus gemeinsam zu internationaler Anerkennung verhelfen.

Die Vorteile von natureplus
Wenn die weltweite Umwelt- und Klimabelastung reduziert werden soll, dann gehört die Bauwirtschaft zu den Schlüsselmärkten. Sie verschlingt heute rund 40 Prozent des weltweiten Ressourcen. Auch ihr Energiebedarf ist mit über 30 Prozent ausserordentlich hoch. Zudem werden im Baubereich Millionen von Tonnen chemisch-synthetischer Stoffe eingesetzt. natureplus-geprüfte Produkte sind die Alternative:

  • Sie bestehen mindestens zu 85 Prozent aus nachwachsenden oder mineralischen, d.h. praktisch unerschöpflichen Rohstoffen.
  • Umwelt- und gesundheitsbelastende Einsatzstoffe sind verboten.
  • Auch schadstoffarme Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung gehören zu den Basiskrite-rien.

Detailliertere Informationen und Produktlisten finden Sie unter www.natureplus.org

Kontakt:
Felix Meier, Leiter Abt. Konsum und Lebensstil WWF Schweiz und Vorstandsvorsitzender von natureplus, felix.meier@wwf.ch
Heiner Kehlenbeck, Kehlenbeck@natureplus.org und über die Geschäftsstelle (s.o.)
Thomas Schmitz-Günther, Schmitz-Guenther@natureplus.org

Source: Pressemitteilung des natureplus e.V. vom 2004-05-05.

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