21 Februar 2020

Projekt des Monats: Umwandlung von Kohlendioxid zu einem Rohstoff für mehr Nachhaltigkeit und eine stärkere Kreislaufwirtschaft

Die Idee, aus CO2 Polyurethan herzustellen, machte das EU-finanzierte Projekt Carbon4PUR zum Gewinner

Die Plattform-Technologie zur Nutzung von Kohlendioxid (CO2), auf der das EU-finanzierte Projekt Carbon4PUR (Turning industrial waste gases (mixed CO/CO2 streams) into intermediates for polyurethane plastics for rigid foams/building insulation and coatings) basiert, wurde kürzlich beim Deutschen Zukunftspreis als Finalist nominiert.

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© DECHEMA-COVESTRO

Mit dem Zukunftspreis werden die bemerkenswertesten Ideen und Innovationen aus Wissenschaft und Technologie gewürdigt. Obwohl es noch zwei andere Nominierungen gibt, ist die bahnbrechende Idee, aus CO2 Polyurethan herzustellen, für uns ganz sicher ein Gewinner – und deshalb unser Projekt des Monats! Carbon4PUR zeichnet sich durch seine Kohlenstoffabscheidungs- und Kohlenstoffverwertungstechnik aus, die fossile Rohstoffe für die Verwendung in der chemischen Industrie und Kunststoffindustrie teilweise durch aus CO2 hergestelltes Material ersetzt. Dieser neuartige Prozess verwendet Mischungen aus CO2 und CO (Kohlenmonoxid), die bei der Stahlproduktion entstehen, um daraus Polyole herzustellen – wichtige Komponenten von Dämmstoffen und Beschichtungen auf Polyurethanbasis, die sonst aus Rohöl gewonnen werden.

Das Projekt macht das Konzept der Industriesymbiose zu einem wesentlichen Bestandteil der CO2- und CO-Nutzung und entspricht zudem in hohem Maße dem kürzlich vorgestellten neuen Grünen Deal der Europäischen Kommission.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Nachrichtenartikel auf CORDIS, der ausführlicher auf Carbon4PUR und den Zukunftspreis eingeht!

Wenn Sie Ihr Projekt in einer der nächsten Ausgaben als „Projekt des Monats“ sehen wollen, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an editorial@cordis.europa.eu und sagen Sie uns, warum wir Ihr Projekt vorstellen sollten.

Source: CORDIS, Pressemitteilung, 2020-01-29.

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