4 März 2008

Produktionsausweitung für Holzbeton-Steine

Durisol eröffnet Lizenzfertigung in Russand

Stein auf Stein bauen und dabei den Baustoff Holz nutzen, das ermöglicht der Holzbetonstein Durisol bereits seit den 1930er Jahren. Aus rund 80 Prozent mineralisierten Holzspänen sowie Zement bestehen die Mantelbausteine des gleichnamigen Herstellers aus Österreich. Das mittelständische Unternehmen baut die Produktion des erprobten Baustoffs derzeit stark aus.

hires32113.jpgLizenzproduktion in Russland eröffnet
Derzeit läuft die Produktion in zwei Produktionsstätten in Österreich und einem Tochterunternehmen in Bratislava. Mit Lizenzpartnern hat sich das Traditionsunternehmen sowohl innerhalb der EU (Großbritannien, Irland, den Baltischen Staaten) als auch in Russland und der Ukraine etabliert. Vor wenigen Tagen eröffneten die Durisol-Werke gemeinsam mit ihrem russischen Partner Firma OOO BIG in St. Petersburg das erste Durisol-Lizenzwerk in Russland. Die Produktionsstätte ist gleichzeitig das weltweit größte Durisol-Werk. In nur einem Jahr ist dort ein Baustoffwerk mit einer Produktionsfläche von 11.000 qm entstanden. Durisol plant nach eigenen Angaben unter anderem fünf weitere Lizenzwerke in Russland, sowie je ein Werk in der Ukraine und in den baltischen Staaten.

Durisol: Holz und Zemet
Holz ist die Basis für den Naturbaustoff Durisol: Fichten- oder Tannenholzspäne werden nach einem patentierten Verfahren mineralisiert und mit Portlandzement unter Beigabe von Wasser und für besondere Anwendungen auch von Natursand vermengt. In Produktionsmaschinen wird das Material zu Baustoffen geformt.

Die Fertigungsprozess (Dosieren – Mischen – Formen – Kalibrieren) läuft nach Firmenangaben mit äußerst geringem Energieaufwand ab. Es gibt dabei keinen Brennvorgang, auch entstehen keine schädlichen Abgase. Bei der Kalibrierung anfallender Frässchrot, sowie Abschnitt- und Reststücke von Baustellen werden dem Produktionsprozess wieder zugeführt.



Weitere Informationen

(Vgl. Meldungen vom 2008-02-14 und 2008-02-18.)

Source: Durisol-Werke GmbH, Homepage, 2008-04-03 und Pressetext, 2008-02-26.

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