18 September 2015

“Plastics InnoCentre“ entsteht in Horb am Neckar

Das INNONET Kunststoff startet durch: “Plastics InnoCentre“ wird Drehscheibe für Innovationen

Das INNONET Kunststoff mit Sitz in Horb am Neckar ist eines der dynamischsten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands. Das vom Land Baden-Württemberg mit Mittel der EU geförderte Projekt „Plastics InnoCentre“ des INNONET Kunststoff, ein Showroom mit Fokus auch auf biobasierte Kunststoffe, markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Netzwerks. Der Förderantrag wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die mit Projektleiterin Claire Duval über Expertise im Bereich Förderprojekte verfügt, konzipiert und begleitet. 

Showroom des Plastics InnoCentre zeigt innovativen Materialien und Produkte der INNONET – Mitgliedsunternehmen

Mit dem „Plastics InnoCentre“, das in Horb am Neckar entstehen wird, geht das INNONET Kunststoff vollkommen neue Wege. „Unser Ziel ist es die beispielhafte Netzwerkstruktur darzustellen und die innovativen Materialien und Produkte unserer Mitgliedsunternehmen zu präsentieren“, umreißt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb am Neckar, die Konzeption des Projekts.

Anlaufstelle für Unternehmen der Kunststoffbranche und Keimzelle für neue und branchenübergreifende Dienstleistungsangebote

Was in der ehemaligen Kaserne auf dem Hohenberg beispielhaft entstehen soll, geht jedoch weit über einen „Showroom“ als reine Demonstrationsplattform hinaus. Das „Plastics InnoCentre“ soll der Start zur interaktiven Drehscheibe und Anlaufstelle für sämtliche Unternehmen der Kunststoffbranche werden. „Wir sehen den Showroom des „Plastics InnoCentre“ als Keimzelle für vollkommen neue und auch branchenübergreifende Dienstleistungsangebote und weitere Projekte rund um den komplexen Themenbereich Kunststoff“, so Blochwitz. Das „Plastics InnoCentre“ eröffnet damit gerade den klein und mittel-ständischen Unternehmen der Branche den Zugang zu anwendungsbezogenen Forschungsthemen und Beratungsleistungen. Gerade sie sollen durch die intensive Zusammenarbeit mit renommierten wissenschaftlichen Instituten, Hochschulen und Landesagenturen von einem verbesserten Technologietransfer in den Ländlichen Raum profitieren.

Das „Plastics InnoCentre“ steht jedoch auch für eine gesamteuropäische Dialogplattform. Nadine Kaiser, für das INNONET Kunststoff zuständige Projektleiterin der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, verbindet mit der Förderzusage des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft in Höhe von rund 200.000 Euro für drei Jahre eine historische Chance für das Netzwerk selbst: „Unser Ziel ist es nun, das bisher schon breit gefächerte Angebot des INNONET Kunststoff  weiter auszubauen und zu diversifizieren, um damit einen Mehrwert für die Mitglieder zu generieren und sie auf dem europäischen Markt sichtbarer zu machen“.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die am erfolgreichen Förderantrag mitgearbeitet haben – auch an die Kollegen des INNONET-Steuerkreises!

In den nächsten Monaten wird das Konzept für das Plastics InnoCentre ausgearbeitet. Auf dem ehemaligen Kasernen-Glände in Horb am Neckar wird ein Showroom und ein Präsentationsraum eingerichtet. Der Showroom wird aus drei bis vier miteinander verbundenen Räumen bestehen. Der Präsentationsraum soll etwa 100 Quadratmeter groß sein. Auf dem Flur zwischen beiden Räumen sind Präsentationsflächen geplant, die herkömmliche Kunststoffe und deren Äquivalente aus biobasierten Kunststoffen zeigen.

Source: INNONET-Kunststoff, Pressemitteilung, 2015-09-11.

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