1 September 2005

Pellet-Verfügbarkeit gesichert

Neue Pelletierwerke erhöhen Produktionskapazität

Die Verknappung der fossilen Energieträger Öl und Gas hat innerhalb kurzer Zeit zu rasanten Preissteigerungen geführt. Der Preis für den Brennstoff Holzpellets ist dagegen stabil und wird sich auch bei steigender Nachfrage nicht erhöhen. Dafür sorgt das wachsende Angebot an Pellets. In Deutschland und im internationalen Umfeld sind neue Produktionsstätten für Pellets entstanden und weitere befinden sich im Bau.

Verbraucher, die bereits auf die ökologische Alternative zu Öl und Gas umgestiegen sind, sind auf der sicheren Seite. Während die Preise von Öl und Gas weiter steigen, unterliegt der Pelletpreis lediglich geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Stabilität des Pelletpreises ist auch in Zukunft gesichert, ebenso wie die Verfügbarkeit. Denn nicht nur die Nachfrage steigt, sondern auch das Angebot.

GrafikDerzeit produzieren in Deutschland 28 Holzpelletwerke knapp 300.000 Tonnen Pellets. Für die nächsten drei Jahre sind weitere 14 Produktionsstätten geplant. Kapazitätserweiterungen bestehender Pelletierwerke einbezogen, wird das Angebot an Holzpellets in den kommenden Jahren auf über eine Million Tonnen pro Jahr steigen. Dem steht ein deutlich geringerer Bedarf gegenüber. So wird der Jahresverbrauch für das Jahr 2005 voraussichtlich bei 200.000 Tonnen Pellets liegen. Dies zeigt, dass noch ein enormes Potenzial für Pelletheizungen vorhanden ist. Da schon heute mehr produziert als verbraucht wird, exportieren einige Werke ihre Pellets bereits ins europäische Ausland. Die Versorgung ist aber auch durch den wachsenden internationalen Pelletmarkt gesichert. Hier werden bereits Pellets aus Osteuropa, Skandinavien sowie Amerika gehandelt.
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Und auch die heimische Rohstoffbasis für die Pelletproduktion ist gesichert. So hat die Bundeswaldinventur (BWI) II (2001/2002) ergeben, dass allein in den alten Bundesländern jährlich rund 95 Mio. m3 Holz zuwachsen. Der jährliche Einschlag von Holz liegt dagegen bundesweit nur bei rund 50 Mio. m3. Durch die verstärkte Nutzung von Holz als Bau-, Roh- und Werkstoff wird auch das Angebot an anderweitig nicht verwertbaren Resthölzern wie Sägespäne und Sägemehl steigen, die die wesentliche Grundlage für die Herstellung von Pellets darstellen.

Weitere Informationen sowie Graphiken zur Entwicklung des deutschen Pelletmarktes und den Standorten von Pelletierwerken finden Interessierte unter www.pellets2005.de.

Source: www.infoholz.de vom 2005-09-01.

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