20 Juli 2006

Paziorek sieht gute Voraussetzungen zur Steigerung der Holzverwendung

Bundesregierung setzt Charta für Holz konsequent um

Die Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) hat erstmals das potentielle Rohholzaufkommen in Deutschland auf der Ebene von Regierungsbezirken getrennt nach Baumarten, Waldeigentümern und verschiedenen Nutzungsintensitäten berechnet. Damit ist der erste von insgesamt 4 Teilen der bundesweiten Clusterstudie Forst und Holz abgeschlossen.

Das Rohholzaufkommen liefert als Planungsgröße wertvolle Erkenntnisse über die Vorräte und zukünftigen Nutzungsmengen in den Regionen und damit Basisdaten für künftige forstpolitische Weichenstellungen. “Damit können nun eine Reihe von weiteren Maßnahmen der Charta für Holz in Angriff genommen werden und wir kommen dem Ziel, die Holzverwendung bis zum Jahr 2014 um 20% zu steigern, ein Stück näher”, so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Peter Paziorek im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Mit dem Holz verfüge es jedoch über einen nachwachsenden und ökologisch vorzüglichen Rohstoff, mit dem über 1 Mio. Arbeitsplätze und Einkommen auch im ländlichen Raum verbunden sind. Die Politik ist sich dessen bewusst und tritt für eine verstärkte Holzverwendung im Rahmen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung ein. Sie hat dies zum Bestandteil des Koalitionsvertrages gemacht.

Die Clusterstudie der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft dient dazu, die Kooperation zwischen der Forst- und Holzwirtschaft zu verbessern, um so die Rohholzpotentiale besser auszuschöpfen sowie zu einer höheren Wertschöpfung und mehr Beschäftigung beizutragen.

(Vgl. Meldungen vom 2006-07-07, 2006-01-17 und 2005-11-04.)

Source: BMELV-Pressemitteilung Nr. 120 vom 2006-07-19.

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