25 April 2006

Paziorek fordert wirksame Maßnahmen gegen den illegalen Holzeinschlag

In Deutschland ist die Waldwirtschaft nach der Landwirtschaft die flächenmäßig bedeutendste Form der Landnutzung. Sie erstreckt sich über 31 Prozent der Landesfläche.

Die Forst- und Holzwirtschaft trägt mit drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie bietet über eine Mio. Beschäftigten einen Arbeitsplatz und verzeichnet einen Umsatz von mehr als 100 Mrd. Euro/Jahr. Dennoch liegt in Deutschland der jährliche Holzzuwachs rund doppelt so hoch wie der Holzeinschlag.

“Dieses ungenutzte Potenzial gilt es im Interesse unserer Forstwirtschaft und unserer Wälder verstärkt zu erschließen. Denn die Einnahmen der Forstbetriebe bilden die wirtschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung”, sagte Dr. Peter Paziorek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz anlässlich des internationalen Tag des Baumes.

Seit 1952 werden mit dem Internationalen Tag des Baumes die vielfältigen Leistungen unserer Wälder gewürdigt. Heute geht es darum, das Interesse der Öffentlichkeit und insbesondere der Jugend an diesem Thema zu wecken und auch international für eine nachhaltige Forstwirtschaft zu werben.

Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben, die anhaltende Waldvernichtung in vielen Teilen der Erde zu stoppen. Illegaler Holzeinschlag und Raubbau sind Ursachen für die weltweite Waldzerstörung, insbesondere in Entwicklungsländern. Die Bundesregierung setzt sich deshalb national und international für wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags ein.

(Vgl. Meldung vom 2006-04-24.)

Source: BMELV-Pressemitteilung Nr. 75 vom 2006-04-24.

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