26 Januar 2005

Pallmann stellt ein schonendes Granulatherstellungsverfahren für WPC vor

Zur Aufbereitung von Granulaten aus Holz- Kunststoff-Verbundwerkstoffen (WPC) bietet die Firma Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Zweibrücken, unter der Bezeichnung “Palltruder” ein neuartiges Verfahren an.

Bei diesem Verfahren werden die Aufgabematerialien kontinuierlich über eine gravimetrische Dosieranlage zugeführt. Die Wärme zur gleichmäßigen Plastifizierung des Materials wird durch eine kurzzeitige Friktion erreicht, die gleichzeitig zur Mischung der Komponenten dient. Die thermale Beschädigung der Fasern ist somit gering gehalten. Das Material wird durch die Löcher einer speziellen Matrize gedrückt und der von den Holzfasern freigesetzten Dampf abgesaugt.

Anschließend wird das Material granuliert und in einem Zwischensilo gefördert. Laut Angaben des Herstellers wird somit ein kontinuierlich trockenes homogenes Granulat mit hohem Schüttgewicht (“Pallwood”) aus Thermoplasten, Naturrohstoffen und, falls erforderlich Additiven erzeugt. Die Durchsatzleistungen hängen von den Rohmaterialien, dem Feuchtigkeitsgehalt und dem Mischungsverhältnis ab. Die auf der K 2004 dargestellte Anlage kann mit Leistungen zwischen 200 und 2000 kg/h geliefert werden. Das Pallwood-Granulat eignet sich sowohl für das Thermofix-Verfahren (drucklose Plattenherstellung) als auch für die Extrusions- und Spritzgussverarbeitung.

Kontakt
Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co.KG
Wolfslochstrasse 51
66482 Zweibrücken
Tel.: (+49)6332-802-0
Internet: www.pallmann.de

Source: Kunststoffe: Werkstoffe, Verarbeitung, Anwendung; ISSN:0023-5563, Ausgabe 12/2004, S.134.

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