5 Mai 2003

Österreich ist Weltmeister bei erneuerbaren Energien

Österreich gewinnt im Jahr 2003 bereits 25 Prozent seines gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen, hauptsächlich aus Wasserkraft und aus Biomasse. Jetzt sieht das neue Regierungsprogramm der konservativ-freiheitlichen Regierung vor, dass der Anteil der Ökoenergie bis 2010 um jährlich ein Prozent auf dann 33 Prozent gesteigert werden soll. Damit bleibt Österreich Weltmeister bei Erneuerbaren Energien.

Der österreichische Biomasseverband hat auf einer Pressekonferenz dieses Regierungsprogramm begrüßt und folgende Strategie zur Umsetzung vorgeschlagen:

Künftige Versorgung mit Strom, Wärme und Treibstoffen
Die Umsetzung des Regierungsprogrammes erfordert pro Jahr eine Mehrproduktion aus Erneuerbaren Energieträgern in folgendem Ausmaß:

  • 600 Millionen kWh Strom
  • 30 Millionen Liter Bio-Treibstoff
  • 120 Millionen Liter Heizöläquivalent
  • 70 Millionen m3 Erdgasäquivalent
  • 30 Millionen kg Kohleäquivalent

Dazu ist jährlich ein umfangreiches Investitionsprogramm erforderlich:

Strom:

  • 160 neue Kleinwasserkraftwerke
  • 95 neue Windkraftwerke
  • 100 neue Biomasseanlagen zur Stromerzeugung
  • 70.000 m2 Photovoltaik

Wärme:

  • 100 neue Heizwerke mit einer durchschnittlichen Leistung von einem MW
  • 5000 kleine Hackschnitzelheizungen im Gewerbe und Landwirtschaft
  • 40.000 Pelletsheizungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern
  • 450.000 m2 Solarkollektoren

Treibstoffe:

  • 30 Millionen Liter Bio-Treibstoff zusätzlich

Österreichischer Biomasseverband
Franz-Josefs-Kai 13
A 1010 Wien
E-Mail: [email protected]

Source: Österreichischer Biomasseverband und www.sonnenseite.com vom 2003-05-03.

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