14 Januar 2008

Obstkerne als Rohstoff: Umweltpreis für Projekt zur Kaskadennutzung

Bio-Cascading Fruit Stones – Von der Schnapsidee zum Kernaktionär

Neue Nutzungsmöglichkeiten für Steinobstkerne in der Nahrungsmittelindustrie, im Gesundheits- und Wellnessbereich und in der Industrie hat das Projekt Bio-Cascading Fruit Stones entwickelt. Im Dezember wurde das Projekt mit dem Umweltpreis der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT erarbeitet.

Für die Entwicklung neuer Nutzungsmöglichkeiten von Obstkernen im Rahmen von “Bio-Cascading Fruit Stones” erhielt das alchemia-nova Institut für innovative Pflanzenforschung den Preis in der neu geschaffenen Kategorie “Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse”. Das alchemia-nova Institut für innovative Pflanzenforschung unter der Leitung von Hanswerner Mackwitz hat die jährlich in Europa anfallende Menge von ca. 550.000 Tonnen Steinobstkernen als Ausgangspunkt für ihre Forschung genommen. In dem Projekt konnten neue Nutzungsmöglichkeiten für Obstkerne gefunden und wesentliche Prinzipien und Technologien bio-kaskadischer Pflanzennutzung entwickelt bzw. optimiert werden. Die Obstkerne und ihre Bestandteile werden dadurch zum innovativen Produkt in der Nahrungsmittelindustrie, im Gesundheits- und Wellnessbereich und in der Industrie. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sponsert mit dem Programm “Fabrik der Zukunft” das Preisgeld in der Höhe von EUR 5.000,-.

Die Grundlagen sowie die Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Projekts wurden in einer Reihe von erfolgreich abgeschlossenen Forschungsarbeiten im Rahmen der Programmline “Fabrik der Zukunft” erarbeitet:

Weitere Infrmationen:
Bio-Cascading Fruit Stones – Von der Schnapsidee zum Kernaktionär (PDF-Dokument): Poster zum Projekt.

(Vgl. Meldung vom 2003-07-21.)

Source: Fabrik der Zukunft , 2007-12.

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