11 März 2005

Oberösterreich will umfassende Markteinführung von “Bio-Kunststoffen”

Anschober und Stockinger: Müllberge verkleinern und Klima schützen

Die Landesumweltpolitik in Oberösterreich will sich gemeinsam mit Agrar- und Wirtschaftsressort und der Stadt Linz verstärkt um die Markteinführung von Bio-Plastik kümmern.

“Mit unserem ersten Aktionstag am Mittwoch in Linz haben wir die Konsumenten informiert und motiviert. Am Donnerstag wurden bei einem internationalen Symposium im ORF-Landesstudio internationale Erfahrungen, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele der Markteinführung präsentiert”, berichtet Umweltlandesrat Rudi Anschober. Er erwartet sich durch diesen Schwerpunkt einen Startschuss für eine umfassende Verankerung von Bio-Kunststoffen im oberösterreichischen Wirtschaftsleben, damit das Ziel gelingen kann, die Müllberge und die CO2-Emissionen deutlich zu verkleinern und damit einen weiteren Beitrag zu mehr Klimaschutz in Oberösterreich zu erzielen.

Agrarlandesrat Josef Stockinger sieht in der Verwendung von Bio-Kunststoffen eine Chance für Rohstoffe aus der Landwirtschaft und einen Weg, wie Erdölchemie durch Biomasse ersetzt werden kann. “Mit der Erstpräsentation dieser abbaubaren Kunststoffe in Linz festigt Oberösterreich seine Kompetenz als führendes Technologieland weit über seine Landesgrenzen hinaus”, ergänzt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.

(Vgl. Meldung vom 2004-10-19.)

Source: AIZ.info vom 2005-03-11.

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