3 Juli 2017

Novamont-Umweltgipfel: Sämtliche Typen des Biokunststoffs MATER-BI enthalten Künftig über 40% nachwachsende Rohstoffe

Unternehmen nimmt verpflichtende Vorgaben Italiens und Frankreichs für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in bestimmten Produkten bereits vorweg

Bis Ende 2017 wird Novamont den Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in allen MATER-BI Biokunststoff-Typen auf über 40% erhöhen und  darüber hinaus Werkstoffe für bestimmte Anwendungen anbieten, die  bis zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Im Vergleich zu den derzeit über den Handel vertriebenen,  kompostierbaren Beuteln können mit den neuen Beuteln geschätzte  150.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr eingespart werden. Der Mater-Bi Werkstoff, aus dem die neuen Beutel hergestellt werden,
enthält ein Monomer, das in der Bioraffinerie von Novamont aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Dank der Investitionen von mehr als 700 Mio. Euro in eigene Technologien und Anlagen nehmen Mater-Bi Werkstoffe eine führende Position hinsichtlich ihrer Performance und ihrer Wettbewerbsfähigkeit ein. Dadurch konnten außerdem deindustrialisierte Standorte in Europa wiederbelebt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mit den neuen Mater-Bi Typen werden die gesetzlichen Vorgaben für den Mindestgehalt an nachwachsenden Rohstoffen in Obst- und Gemüsebeuteln, die ab 2018 in Frankreich und Italien gelten, bereits heute schon erfüllt.

Treibhausgasemissionen sind hauptverantwortlich für die globale Erwärmung. Durch seine freiwillige Entscheidung, den Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen in seiner gesamten Produktpalette an Biokunststoffen auf einen Mindestwert zu erhöhen, wird Novamont einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen, in der Größenordnung der Emissionen von 75.000 Kleinwagen im Stadtverkehr, leisten. Kunden können durch die Wahl von, mit dem Multi-Umweltetikett “e-Label!”, des Kyoto-Clubs, zertifizierten MATER-BI Typen einen zusätzlichen Beitrag zur höheren Nachhaltigkeit ihrer Produkte leisten. Dies ist heute dank beachtlicher Investitionen in Industrieanlagen und F&E möglich, durch die deindustrialisierte Standorte in Europa wiederbelebt wurden. Sie ermöglichen es auch, Werkstoffe mit einem Gehalt an nachwachsenden Rohstoffen zwischen 40% und 100% herzustellen.

Damit nimmt Novamont die verpflichtenden Vorgaben Italiens und Frankreichs für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in bestimmten Produkten (z.B. 40% in Obst- und Gemüsebeuteln, ab 2018) vorweg.

Das Umweltprofil dieser Produkte wurde, im Hinblick auf die Notwendigkeit zur Minimierung der Risiken für das Naturkapital und insbesondere für Wasser, Boden und Luft optimiert, wodurch wiederum neue Chancen für die Regeneration der Böden geschaffen wurden.

Der von Novamont entwickelte Biokunststoff MATER-BI ist in Übereinstimmung mit den wichtigsten internationalen Normen biologisch abbaubar und kompostierbar. Er weist heute eine, mit herkömmlichen Kunststoffen vergleichbare, Performance auf und hat im Vergleich zu letzteren noch zusätzliche interessante Eigenschaften. MATER-BI enthält nachwachsende Rohstoffe aus kontrolliertem landwirtschaftlichem Anbau und einige Typen tragen zusätzlich das Multi-Umweltetikett e-Label!.

Die biologische Abbaubarkeit dieses Biokunststoffs wurde auch im Meerwasser untersucht. Er senkt die Treibhausgasemissionen, verringert den Verbrauch an Energie und nicht erneuerbaren Ressourcen und rundet einen mustergültigen Recyclingkreislauf ab: durch biologischen Abbau und Kompostierung gelangen die Rohstoffe landwirtschaftlichen Ursprungs wieder in die Erde zurück und ernähren diese.

 

Über Novamont

Die Novamont-Gruppe ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Bio-Kunststoffen und Biochemikalien unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Mit 600 Mitarbeitern hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von über 170 Millionen Euro erzielt und beständig in Forschung und Entwicklung investiert (ein Fünftel der Mitarbeiter sind in F&E beschäftigt). Die Gesellschaft hält ein Portfolio mit rund 1.000 Patenten. Firmensitz ist Novara, die Produktionsstätte befindet sich in Terni und die Forschungslabore in Novara, Terni und Piana di Monte Verna (Kampanien). Novamont ist über Tochterfirmen in Porto Torres (Sardinien), in Bottrighe (Venetien), und Patrica (Lazio) tätig. Das Unternehmen ist auch im Ausland mit Niederlassungen vertreten: in Deutschland, Frankreich und den USA und mit einem Büro in Brüssel. Vertriebspartner des Unternehmens arbeiten in den Beneluxstaaten, Skandinavien, Dänemark, in Großbritannien, China, Japan, Kanada, Australien und Neuseeland.

Source: Novamont, Pressemitteilung, 2017-06-15.

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