15 Juni 2005

nova-Überblick: “energie pflanzen” – Ausgabe 2/2005

Die April-Ausgabe 2005 der Fachzeitschrift energie pflanzen

  • startet mit einem Übersichtsartikel von Carsten Brüggemann, zum “Heizen mit Holz”. In seinem Beitrag beleuchtet der Autor Neuheiten, Trends und interessante Entwicklungen in den Bereichen Brennholzbereitung, Logistik und Feuerungsanlagen.
  • Seit 1. Juni trat das neue Gesetz TASi in Kraft, womit künftig der “Energie aus Abfall” die Wege geebnet und der Entsorgungswirtschaft eine neue Marschrichtung vorgegeben wird.
  • Über das “Kanu natura” der Braunschweiger Firma Invent berichtet Dierk Jensen. Der Prototyp eines Kanadiers aus Naturwerkstoffen verspricht ökologische Vorteile bei gleicher Belastbarkeit und soll in Bälde in Serienproduktion gehen. Auf der kommenden naro.tech will Invent das innovative Kanu zum Symposium für nachwachsende Rohstoffe vorstellen.
  • Ethanol als “Zuckersüße Alternative” zur fossilen Brennstofftechnologie – dies ist Thema von Klaus Sieg, der sich in Sao Paulo vor Ort ein Bild machte. Sein Bericht gibt interessante Einblicke in die Produktion und Geschichte dieses “Biosprits”, der nicht nur bei uns auf den Markt drängt.
  • Hierzulande drückt der steigende Ölpreis zunehmend den Personennahverkehr und die “Busunternehmen entdecken Pflanzenöltechnik”. Autor Manfred Oestreich stellt hier Pioniere dieses alternativen Kraftstoffkonzepts vor und veranschaulicht Risiken, Hürden und logistische Feinheiten.
  • “Mit der Vornorm kommt Rapsöl-Kraftstoff aus der Nische”, ist Dr. Edgar Remmele vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Freising überzeugt. Der erst kürzlich aufgelegte Entwurf einer DIN-Norm 51605 für Rapsöl als Kraftstoff soll zum Jahresende abgesichert und künftig auch auf andere Ölpflanzen ausgedehnt werden.
  • Der “Energie-Mix” infomiert u.a. zum steigenden Bedarf an Bio-Fachkräften, macht auf Bauseminare für Strohhäuser aufmerksam, informiert über den Umzug des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) nach Straubing und kündigt den ersten deutschen WPC-Kongress im Kölner Maritim an.
  • Die Monovergärung von Silomais ist für viele Biogasbetreiber eine Herausforderung. Landwirt Andreas Rugen allerdings ist überzeugt: “Es geht auch ohne Gülle”. Hinrich Neumann hat Rugen über die Schulter gesehen und sein Erfolgsrezept für Nachahmer festgehalten.
  • Einer mindestens ebenso großen Herausforderung hat sich Hans-Walter Körber-Harriehausen gestellt, der in Obernjesa bei Göttingen Biogas komplett aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt. Aber die “Biomassequalität ist entscheidend”, ist der 59jährige überzeugt. Sein weltweit erstes Pilotprojekt ist zwar noch optimierungsbedürftig, aber ein inzwischen interessantes Ausbau- und Nachahmerkonzept für ähnliche Vorhaben.
  • Angesichts ungewisser Entwicklungen auf dem Energiemarkt sehen inzwischen etliche Unternehmen der Biogasbranche den “Export als Zukunftssicherung”. Die möglicherweise drohende Änderung im EEG-Fördergesetz veranlasst etliche Firmeninhaber, bereits jetzt Alternativen jenseits der deutschen Grenzen zu suchen. Autor Ralf Köpke hat sich bei einigen Unternehmen genau umgesehen.
  • “Neue Erkenntnisse bei der Vergärung nachwachsender Rohstoffe” wurden auf der 2. Norddeutschen Biogastagung des Internationalen Biogas- und Bioenergie Kompetenzzentrums (IBBK) in Hildesheim diskutiert. Autor Hinrich Neumann beleuchtet die in diesem Rahmen deutlich gemachten Feinheiten diverser Gärprozess-Technologien.
  • Warum unsere EEG-Einspeisevergütungen so “Eine lange Leitung für Biogas” vorweisen, versucht Christian Mühlhausens Kurzbeitrag zu erklären. Dabei wäre …”Biogas … der einzige Kraftstoff der Zukunft, der für alle Anwendungen geeignet ist”, wird Experte Schaffinghausen von der Wüsthof Biogas GmbH zitiert. Aber letztlich bleibt alle Ökologie auch hier noch eine Frage des Preises – und Erdgas ist halt immer noch billiger.
  • Ob Gentechnik im Pflanzenbau als“Ausweg oder Irrweg” zu bezeichnen ist, diskutiert ein letzter Beitrag von Wilfried Wesselink. Nachdem einige Futtermittel auf Bauernhöfen und Lebensmittel in den Küchen bereits gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, dauert es vielleicht nicht mehr lange, bis auch deutsche Landwirte GVO-Feldfrüchte anbauen.
  • Neu ab dieser Ausgabe erscheinen jetzt regelmäßig die “FnBB-Meldungen” als Mitgliederinfo im Rahmen von “energie pflanzen”. Die Fördergesellschaft für nachhaltige Biogas- und Bioenergienutzung e.V. stellt sich hier zunächst in eigener Sache vor, macht auf diverse FnBB-Biogastagungen aufmerksam und berichtet von der Rettung der GTZ-Biogas-Bibliothek vor dem Reißwolf.
  • Die “Marktpreise und Tendenzen” der ZMP dokumentieren Preise und Mengen der diesjährigen Non-Food-Raps Erzeugerpreise, den Markt für Ölschrote sowie Abnahme- und Abgabepreise ab Mühle.
  • Abrundend enthält das Magazin aktuelle Veranstaltungshinweise, ein umfangreiches Firmen- sowie ausführliches Institutionenverzeichnis rund um die Branche und die Vorstellung neuer Printmedien zu diversen Themen des alternativen Energiemarktes.

Übrigens: Zu jedem Beitrag wird ein englisches “Summary” angeboten!

Das Fachmagazin energie pflanzen kostet mit sechs Ausgaben jährlich 32 Euro und kann abonniert werden beim:

Forstfachverlag
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Tel.: 04263-93 95-0
Fax: 04263-93 95-21
E-Mail: forstprofi@t-online.de
Internet: www.energie-pflanzen.de

Source: "energie pflanzen" - Ausgabe 2 (April)/2005 vom 2005-06-15.

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