1 September 2001

Nokia plant Handys aus biologisch abbaubaren Werkstoffen

Den aktuellen, aber umweltbelastenden Trend vieler Handykonsumenten, sich alle ein bis zwei Jahre mit einem neuen Modell auszustatten und das alte wegzuwerfen, will Nokia künftig mit der Einbeziehung biologisch abbaubarer Werkstoffe kompensieren. Im vergangenen Jahr wurden 405 Mio. Handys verkauft, mit ebenso vielen rechnet der Konzern in diesem Jahr. Nach Pressemitteilungen äußerte sich Chefwissenschaftler Kari Hiltunen zuversichtlich, dass möglicherweise schon in Kürze bis zu 40  % BAW in den Handymaterialien enthalten sein werden.

Die getestete Polymilchsäure konnte als Polymerbasis den gestellten Anforderungen bisher nur bedingt Genüge tun, aber man arbeite bereits mit ausgewählten Partnerunternehmen an einer optimalen Lösung, so Hiltunen im Interview. Das Material müsse vor allem eine gute Homogenität und Belastbarkeit aufweisen sowie mit der herkömmlichen Produktionstechnologie verarbeitbar sein.

Autorin: Marion Kupfer (nova)
Endredaktion: Michael Karus (nova)
Quelle: nawaros, September 2001 und Pressemitteilung planetark.

Source: nawaros, September 2001 und Pressemitteilung planetark.

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