27 Februar 2007

Neue Studiengänge zu Bioenergie von Universität Hohenheim und Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

Einzigartiges Angebot ab kommendem Herbst mit enger Kooperation über Hochschularten hinaus

Der Boom in der Bioenergie läuft Gefahr, durch einen eklatanten Fachkräftemangel abzuschwächen. Abhilfe schaffen zwei neue Studiengänge, welche die Universität Hohenheim und die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zum kommenden Wintersemester aus der Taufe heben.

Die neuen Bachelor-Studiengänge “Nachwachsende Rohstoffe” und “BioEnergie” sind in Deutschland einzigartig. Besonders ist auch die neue Kooperation zwischen der Universität Hohenheim und der Rottenburger Hochschule, bei der Studierende Vorlesungen beider Hochschulen besuchen können und Professoren beider Hochschulen den Schwerpunkt der jeweils anderen ergänzen. Mit der Kooperation praktizieren beide Hochschulen den seit einem Jahr bestehenden Verbund der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim.

Mit dem neuen Studiengang “Nachwachsende Rohstoffe und Bionergie” setzt die Universität Hohenheim einen langjährigen Forschungsschwerpunkt nun auch in die Lehre um. Seit 2005 besitzt die Universität das größte Forschlungslabor für Biogas Europas. Zurzeit entsteht auf einer Versuchsstation der Universität eine Biogasanlage im Praxismaßstab, die als Forschungsplattform Bioenergie alle Forschungsaktivitäten in Baden-Württemberg bündelt.

Der neue Studiengang BioEnergie in Rottenburg rundet das Lehrangebot der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) in idealer Weise ab. Dies verspricht vielfältige gegenseitige Bereicherungen zwischen den Studiengängen im Hause, aber auch in der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim.

Darüber hinaus ergänzt er die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hochschule hinsichtlich einer optimierten Produktion, Bereitstellung und Wertschöpfung aus der stofflichen und energetischen Nutzung von Holz und anderer Biomasse aus der Waldwirtschaft. Auf diesen Gebieten genießt die Hochschule den Ruf eines ausgewiesenen Kompetenzzentrums und wurde für ihre Arbeit im Sinne und im Dienste der Nachhaltigkeit im Februar 2006 von der UNESCO offiziell ausgezeichnet.

(Vgl. Meldungen vom 2006-09-29, 2005-09-05 und 2004-12-06.)

Source: Infoholz, 2007-02-27.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email