19 Oktober 2006

Neue Perspektiven für Hochleistungs-“Bioschmierstoffe”

Monitoring - Contracting - Sensortechnik

Nicht nur wegen der besseren Umweltverträglichkeit und des Nutzens für die Landwirtschaft, sondern inzwischen deutlich sichtbar auch angesichts von Konflikten um die abnehmenden Ölreserven und steigender Mineralölpreise stellen Schmier- und Verfahrensstoffe auf der Basis nachwachsender Rohstoffe eine hervorragend erprobte Alternative dar.

Außerhalb von Fachkreisen eher unbemerkt, sind nämlich in den 15 Jahren, die die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Umweltschonende Schmier- und Verfahrensstoffe jetzt besteht, aus den damals so genannten und manchmal belächelten Bioölen in den letzten Jahren Hochleistungs-Schmier- und Verfahrensstoffe geworden, die zum Teil noch bessere Gebrauchseigenschaften und längere Standzeiten aufweisen als die herkömmlichen auf Mineralölbasis. Sie sind zwar zurzeit häufig noch teurer als ihre mineralischen Konkurrenten, aber durch ein geschicktes Schmierstoffmanagement lässt sich dieser Noch-Nachteil erheblich mindern.

Bei einer von der AG BioÖl des TaT organisierten und von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe und des Bundeslandwirtschaftsministeriums geförderten Veranstaltung im Düsseldorfer Landtag wurden über 70 Interessierten neben dem Stand der Technik die aktuellen Rahmenbedingungen (vor allem das Europäische Umweltzeichen und die Fördermöglichkeiten) sowie die Optimierung des Einsatzes erläutert, die durch die Sensortechnik auf der einen Seite und neue Organisationsformen (Monitoring und Contracting) auf der anderen Seite möglich geworden ist. Die hierzu geladenen Experten lieferten hervorragende Vorträge.

Hieraus entwickelte das TaT zum Schluss der Veranstaltung ein neues Einsatz- und Verbreitungskonzept, für welches als Feldversuchs- und Entwicklungsprojekt gern noch Partner eingebunden werden können. Ein neuartiges Konzept übrigens zum – nicht zuletzt auch – ökonomischen Vorteil für Nutzer, Serviceunternehmen, Lieferanten und Hersteller.

Gastgeber im Düsseldorfer Landtag war der langjährige Vorsitzende der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Umweltschonende Schmier- und Verfahrensstoffe des TaT, Herr Oskar Burkert, seit dieser Legislaturperiode CDU-Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags und in der Sache immer noch engagiert.

Die Dokumentation der Vorträge und Impressionen der Veranstaltung der AG BioÖl vom 20. Sept. 2006 im Landtag in Düsseldorf finden Sie hier.

Kontakt
TaT Transferzentrum für angepasste Technologien
Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Umweltschonende Schmier- und Verfahrenssstoffe des TaT
Veit Hartmann
Hovesaatstrasse 6
48432 Rheine
E-Mail: veit.hartmann@tat-zentrum.de

Source: TaT-Pressemeldung vom 2006-10-20.

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