19 Februar 2015

Neuartige Biokunststoff-Produkte gegen Plastikmüll und BPA-Gesundheitsgefährdung

NatureInside stellt seine PLA-Biokunststoffe primär aus Cassava-Wurzelknollen her

Die Firma NatureInside GmbH aus Hamburg hat sich zur Aufgabe gemacht, Industrie und Handel innovative Lösungen anzubieten, um Produkte aus petrochemischen Werkstoffen durch leistungsstarke PLA-Biokunststoffe zu ersetzen.

Das seit Oktober 2014 bestehende Unternehmen hat bereits seit zwei Jahren vor der Gründung mit seinen Partnern an den Produktentwicklungen gearbeitet. Ziel war es, besondere Bedürfnisse zu eruieren und dafür Lösungen anzubieten, z.B. im Bereich Lebensmittelverpackungen und Plastikmüll-Problematik. Voraussetzung war dabei, dass die PLA-Biokunststoffe (Polylactic Acid) natürlich aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden, biobasiert, bioabbaubar, kompostierbar gem. EN 13432, BPA-frei und auch für den Lebensmittelkontakt geeignet sind. Die Kompostierbarkeit bezieht sich dabei teilweise auf die industrielle Kompostierung und teilweise auf die Heimkompostierung.

folie_1Zum Angebot gehören z.B. eine ganz neue PLA-Biokunststoff-Folie, die vor allem aufgrund ihrer Barriere-Eigenschaften zum Schutz von Aroma und Haltbarkeit einzigartig ist und jetzt endlich ganz neue Horizonte besonders auch für Lebensmittelverpackungen ermöglicht. Tragetaschen 100% biobasiert, die sich neben ihrer einzigartigen Ökobilanz durch eine besonders hohe Tragkraft, Stabilität, Reißfestigkeit, Waschbarkeit und Langlebigkeit auszeichnen und so Plastik- und Papiertüten sinnvoll ersetzen können. Außerdem auch Einwegbecher mit hoher Hitzebeständigkeit, die den Gebrauch mit Heißgetränken ermöglichen, was bis dato mit Biokunststoff-Bechern unmöglich war.

kapsel2flasche1Zu den neusten Weiterentwicklungen gehören Kaffeekapseln und Trinkflaschen inkl. Verschluss für den einmaligen Gebrauch. Alles komplett aus PLA-Biokunststoffen primär aus Cassava-Wurzelknollen hergestellt und damit nicht Bestandteil der Nahrungskette.

„In anderen europäischen Ländern existieren bereits viel konsequentere gesetzliche Regularien und Verbote in Bezug auf Plastikmüll und die Gefahr der BPA-Gesundheitsbedrohung, z.B. in Frankreich, Italien, Irland und Skandinavien, da ist es naheliegend, dass diese zeitnah auch in Deutschland gelten könnten“ meint NatureInside-Geschäftsführer Cristian Mager“. „Somit empfiehlt es sich für Unternehmen, nicht auf den Tag X mit einer Umstellung auf Biokunststoff-Alternativen zu warten, sondern jetzt auch im Sinne ihrer Kunden mit Ihren stetig steigenden Anforderungen bzgl. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit bei Ihren Käufentscheidungen zu handeln“, so Mager weiter.

Source: NatureInside, Pressemitteilung, 2015-02-03.

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