16 September 2009

Nawaro-Compounds: Gut granuliert ist halb gewonnen

Zum Stand der Verfahrenstechnik

Naturfasern, Holzmehl und Reisschalen sind als Verstärkungs- und Füllstoffe für Polymerwerkstoffe zwar bekannt, ihr Anteil ist aber noch in erheblichem Maße ausbaufähig. Dieses brachliegende Potenzial ist zum geringen Teil auf Kostenaspekte, jedoch mehr auf das Eigenschaftsprofil und die Verarbeitungskennwerte solcher Werkstoffverbunde zurückzuführen. Die Verfahrenstechnik muss daher auf die Eigenschaften der Nawaro-Compounds angepasst werden, so Horst Müller, Product Manager der Automatik Plastics Machinery in einem Fachbeitrag für die Zeitschrift Plastverarbeiter.

Vor allem wenn das Compound zunächst granuliert werden soll, sind einige verarbeitungstechnische Eigenschaften zu berücksichtigen. Bei den meisten Nawaro-Compounds ist, sofern genügend Strangfestigkeit vorliegt, eine konventionelle Stranggranulierung mit Wasserbad ausreichend. Neben der Stranggranulierung steht ein zweites Verfahren im Raum: die Unterwassergranulierung. Insbesondere bei brüchigen Compounds ist die Granulattrocknung ein
sehr kritischer Verfahrensschritt.

Weitere Informationen
Horst Müller, 2009: Mix it natural! In: Plastverarbeiter September 2009, S. 68-70 (Volltext als PDF-Dokument)

Kontakt
Horst Müller (Product Manager)
Automatik Plastics Machinery
Großostheim
E-Mail: Horst.Mueller@automatikgroup.com

Zu diesem Thema präsentiert Julia Ramge (Automatik Plastics Machinery GmbH) den Vortrag “Kunststoffe oder Biowerkstoffe granulieren –Besonderheiten, Lösungen und Chancen” auf dem Biowerkstoff-Kongress am 26. und 27. Oktober 2009 im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS), den das nova-Institut in Zusammenarbeit mit der AVK und der Composites Europe veranstaltet. Branchentrends und Entwicklungen zu Naturfaserverstärkten Polymeren und anderen Biowerkstoffen erwarten Sie auf dieser bundesweiten Fachveranstaltung. Informationen zu Kongress, Ausstellung und Innovationspreis Biowerkstoff des Jahres 2009: www.biowerkstoff-kongress.de

Source: Plastverarbeiter, 2009-09.

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