17 Februar 2006

Naturdämmstoffe im Überblick

Broschüre informiert Bauherren und Handwerker

“Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen” heißt die neueste Veröffentlichung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V.. Die Produktübersicht zeigt nicht nur auf, welche Dämmstoffe es gibt, sondern geht auch auf technische Details ein. So wird für den konkreten Fall die richtige Auswahl möglich.

In nur jedem zwanzigsten Haus in Deutschland sorgen Naturdämmstoffe für Wärme und Wohlbefinden. Dabei sind sie nicht nur umweltfreundlich, sondern haben teilweise auch konkrete Vorteile gegenüber mineralischen oder erdölbasierten Produkten. Aber Verbraucher sind Neuem gegenüber skeptisch und auch Handwerker müssen sich oft erst weiterbilden.

“Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen” bietet da wichtige Grundlagen. Die 70seitige Broschüre zeigt die ganze Palette der Naturdämmstoffe auf. Während Platten aus Holzfasern oder Holzwolle seit Jahren Verwendung finden, setzen sich Flachs und Hanf für die Dämmung erst langsam durch. Auch Schafwolle wird noch wenig verbaut, dabei speichert sie Feuchtigkeit nicht nur besonders gut, sondern ist auch in der Lage, in Altbauten Schadstoffe aufzunehmen. Dämmstoffe aus Schilf, Seegras und Wiesengras sowie Schüttdämmstoffe aus Getreide runden das Angebot ab.

Alle Produkte sind in ihrer Herstellung und ihren Eigenschaften detailliert beschrieben. Der Nutzer erfährt, wo er welchen Dämmstoff sinnvoll einbaut und kann sich anhand von Anwendungsbeispielen ein Bild machen. Eine Herstellerliste schließlich zeigt, welcher Dämmstoff in welcher Form wo erhältlich ist.

Wer Interesse hat, kann die Broschüre kostenlos bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe unter www.fnr.de Stichwort Literatur bestellen. Dort gibt es übrigens bis Ende des Jahres über ein spezielles Markteinführungsprogramm auch Fördermittel für die Verwendung von Dämmstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Welche Naturdämmstoffe wie bezuschusst werden, ist unter www.naturdaemmstoffe.info nachzulesen.

Source: FNR-Pressemeldung Nr. 456 vom 2006-02-15.

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