16 Juni 2006

Naturdämmstoffe: Förderung nutzen!

Anträge noch bis Ende 2006 bei der FNR einreichen

Zum Ende des Jahres 2006 läuft das Förderprogramm “Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen” aus. Bis dahin aber bietet es jedem Bauherren die Möglichkeit, sich die Entscheidung für einen Naturdämmstoff zu erleichtern. Denn die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) bezuschusst im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums den Kauf natürlicher Dämmstoffe mit bis zu 35 Euro pro Kubikmeter Dämmstoff.

Jeder Bauherr kommt irgendwann an den Punkt, sich für die richtige Dämmung zu entscheiden. Dass Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs, Hanf, Schafwolle, Getreide oder Gras hierfür Alternativen bieten, bestätigten im vergangenen Jahr u.a. Ökotest und die Stiftung Warentest. Was viele nicht wissen: Diese natürlichen Produkte zeichnen sich nicht nur durch Umweltverträglichkeit aus, sondern auch durch eine positive Beeinflussung des Raumklimas, einen hervorragenden Wärmeschutz im Winter wie im Sommer und ein hohes Maß an Unbedenklichkeit für die Gesundheit.

Um diese ökologischen Dämmstoffe zu etablieren, stellt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) noch bis zum Ende dieses Jahres Fördermittel für das Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung.

Jeder Bauherr kann je nach Förderkategorie einen Zuschuss von 25 oder 35 Euro pro Kubikmeter Naturdämmstoff erhalten. Voraussetzung ist, dass der Dämmstoff in der Förderliste der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), dem Projektträger für dieses Förderprogramm, aufgeführt ist. Die bisher über 20 gelisteten Materialien von 14 Herstellern entsprechen den bauphysikalischen und baurechtlichen Anforderungen und tragen zum Teil das begehrte Qualitätszeichen von natureplus.

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie, zur Förderliste und zu den natürlichen Dämmprodukten erhalten Sie unter www.naturdaemmstoffe.info. Dort sind auch die nötigen Antragsformulare zu finden.

Source: FNR-Pressemeldung Nr. 474 vom 2006-06-15.

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