7 Februar 2006

Nanocellulose als neuartiges Biomaterial im Gespräch

Workshop "Biomaterial. Grundlagen- und Anwendungsforschung" am 10. Februar im Alten Schloss Dornburg, dem neuen Tagungszentrum der Universität Jena

Unter der Schirmherrschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Leitung von POLYMET Jena e.V. sind – gemeinsam mit der Degussa AG – Experten aus ganz Deutschland zum Gespräch über Biomaterialien nach Jena eingeladen.

Im Mittelpunkt steht Nanocellulose, die als polymeres Biomaterial bereits seit vielen Jahren an der Universität Jena ein interdisziplinäres Forschungsobjekt von Chemikern und Medizinern ist.

“Das wissenschaftliche und praktische Interesse an Nanocellulose ist anhaltend hoch”, weiß der Chemiker Prof. Dr. Dieter Klemm, der gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Dieter Schumann den Workshop organisiert. “Besonderes Anliegen ist dabei die Entwicklung eines neuartigen Biomaterials für den Blutgefäßersatz, worüber ausführlich berichtet und diskutiert werden soll”, hebt der Mediziner Schumann hervor.

Am 10. Februar steht im Alten Schloss Dornburg die Frage im Mittelpunkt, in welche Richtung sich die Polymerforschung und -anwendung bei implantierbaren Materialien für den Gewebeersatz entwickeln wird.

Entwicklungsarbeiten in Jena, Göteborg, Kyoto und Lodz haben gezeigt, dass bakteriensynthetisierte Nanocellulose, wie das Jenaer BASYC, als natürliches Polymer völlig neue Eigenschaften und Ideen in die Biomaterialforschung einbringt.

Herzchirurgen, Stammzellforscher, Mikrochirurgen, Materialwissenschaftler, Polymerchemiker, Physiker und Biologen werden während des Workshops den aktuellen Stand und neue Formen einer effektiven Kooperation erörtern.

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Dieter Schumann/Prof. Dr. Dieter Klemm
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Tel.: 03641/948260
E-Mail: info@polymet-jena.de

Source: Innovationsreport vom 2006-02-07.

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